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02.07.2013
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| Bermudadreieck |
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Als Bermuda-Dreieck (auch: Teufels-Dreieck) bezeichnet man das Meeresgebiet zwischen den Bermuda-Inseln, Puerto Rico und der Südspitze Floridas. Die Region ist berüchtigt für eine angebliche Häufung von mysteriösen Schiffs- und Flugzeugunglücken. In manchen Fällen sollen Flugzeuge und Schiffe trotz optimaler Witterung spurlos verschwunden sein, andere wurden Berichten zufolge intakt, aber verlassen vorgefunden, von der Besatzung fehlte jeder Spur. Weltweite Bekanntheit erlangte das Bermuda-Dreieck 1974 durch eine Fallsammlung von Charles Berlitz und J. M. Valentine (deutsch: „Das Bermuda-Dreieck: Fenster zum Kosmos“, 1977). Spekulationen machen außerirdische Entführer oder geheimnisvolle Kraftfelder für die Unglücksfälle verantwortlich. Ein geophysikalischer Erklärungsansatz führte die Unfälle im Bermuda-Dreieck auf natürliche Gas-Ausbrüche im Meeresboden zurück, die freigesetzten Mengen erwiesen sich jedoch als viel zu gering, um Schiffe oder gar Flugzeuge zu gefährden. Spätere Nachforschungen konnten keine unnatürliche Häufung von Zwischenfällen im Bermuda-Dreieck feststellen und machten entsprechende Erklärungsversuche überflüssig. Lawrence Kusche wies in seinem 1975 erstmals erschienen Buch „The Bermuda Triangle Mystery – Solved!“ (deutsch: „Die Rätsel des Bermuda-Dreiecks sind gelöst!“, 1980) zahlreiche ungenaue, teils falsche Angaben bei Berlitz nach. So herrschten bei vielen dort geschilderten Unglücksfällen schlechtere Wetterbedingungen, als von Berlitz angegeben, in einigen Fällen handelte es sich entgegen seiner Darstellung um unerfahrene Piloten. Ferner führt Berlitz fälschlicherweise auch Schiffs- und Flugzeugunglücke auf, die sich in Wahrheit in anderen Regionen ereigneten. Dadurch werden auch „natürliche“ Erklärungsversuche überflüssig, wie der geophysikalische Ansatz (s.o.) überflüssig. Inge Hüsgen, Amardeo Sarma Links:
Literatur:
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