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herausgegeben vom "Zentrum für Wissenschaft und kritisches Denken" der "Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V." (GWUP) Nr. 1/2002 (4.2.2002)> Kurz berichtet > Webtipps > TV-Tipp > Lesetipps
> Kurz berichtet Mysteriöser Brummton: X-Akte gelöst? Im letzten Jahr sorgte ein mysteriöser Brummton im Schwarzwald für Aufsehen: Vor allem in Baden-Württemberg (u.a. in Stuttgart, Karlsruhe und Freiburg), aber auch in anderen Bundesländern beschwerten sich viele Personen über einen störenden Brummton, der sich zum akustischen Pendant des Yeti entwickelte: Nicht jeder konnte ihn hören, Fachleute konnten ihn zwar messen, aber nicht orten - und erst recht keine einheitliche Erklärung finden. Ergebnisse aus dem Hochspannungslabor der ETH Zürich deuten eine Erklärung an: Wassertropfen. Die Forscher um den Physiker Timm H. Teich bobachteten mit ihren Messinstrumenten Wassertropfen, die sich auf ihren Modell-Hochspannungsleitungen niederließen. Die Wassertropfen verformten sich regelmäßig und verursachten so einen Summton mit einer Frequenz vom 100 Hertz. Mit dem Trocknen der Leitung verschwindet der Ton; eine wasserabweisende Beschichtung beschleunigt diesen Vorgang. Mit dem Phänomen der "brummenden Wassertropfen" fände der Brummton eine befriedigende Erklärung. Allerdings wurde die Frequenz des Brummtons bisher mit Werten von deutlich unter 50 Hz angegeben, was entweder die Wassertropfen-Erklärung ausschließt oder auf zwei verschiedene Ursachen des Brummens schließen lässt. Diese X-Akte wird also höchstens halb geschlossen. Quellen
„Gespensterglaube - Kinderglaube" - diese Meinung muss nach einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach revidiert werden: Die Forscher befragten über 2000 Personen über 16 Jahren und fanden heraus, dass fast jeder Zehnte von Ihnen an Gespenster oder böse Geister glaubt. Dass dieser Glaube bei Frauen weiter verbreitet ist als bei Männern, wird vielleicht wenige überraschen. Allerdings gibt es auch ein Ost-/West-Gefälle: In Westdeutschland ist der Anteil der Gespenster-Gläubigen mehr als dreimal so hoch wie in Ostdeutschland (West: 10%; Ost: 3%), bei bösen Geistern ist der Unterschied nicht mehr so ausgeprägt (West: 8%; Ost: 6%). Geister und Gespenster sind nicht nur faszinierend oder - in Form von TV-Serien - unterhaltend. Im Gegenteil fürchten sich mehr als ein Drittel derjenigen, die an die eine oder andere Erscheinung glauben, auch davor - hier wiederum vorwiegend der weibliche Teil der Bevölkerung. Quelle:
> Kurz notiert
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Impressum: Herausgeber und Redaktionsanschrift: Zentrum für Wissenschaft und kritisches Denken, GWUP e.V., Arheilger Weg 11, 64380 Roßdorf. E-mail an die Redaktion: e-skeptiker@gwup.org Redaktion: Jochen Bergmann, Michaela Höpfner, Michael Janßen, Thomas Kettenring, Dr. Martin Mahner (V.i.S.d.P.), Patrick Schlimm, Rene Schweinberger. © 2002 GWUP. Die Weiterverbreitung dieses Newsletters zu nicht-kommerziellen Zwecken (bitte mit Quellenangabe und/oder diesem Impressum) ist erwünscht. Infos zum (Ab-)Bestellen des e-Skeptiker: http://www.gwup.org/mailinglisten/index.html. Archiv: http://www.gwup.org/e-skeptiker/archiv.html. Für Inhalte auf anderen Servern als www.gwup.org wird keine Haftung übernommen. Unter http://www.gwup.org erfahren Sie mehr über die Ziele der GWUP sowie die von ihr herausgegebene Zeitschrift "Skeptiker". |
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