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herausgegeben vom "Zentrum für Wissenschaft und kritisches Denken" der "Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V." (GWUP) Nr. 2/2002 (15.3.2002)> Kurz berichtet > Webtipps
> Lesetipps
> Kurz berichtet Parawissenschaften und Politik - Skeptiker laden zur Konferenz Welchen Einfluss haben parawissenschaftliche Vorstellungen auf politische
Entscheidungen und welchen Einfluss versuchen Parawissenschaftler auf politische
Entscheidungen zu ihren Gunsten auszuüben? Diesen Fragen ist der Themenschwerpunkt
der diesjährigen GWUP-Konferenz gewidmet, die in Zusammenarbeit mit
der Archenhold-Sternwarte in Berlin-Treptow vom 9.-11. Mai 2002 stattfindet.
Am Eröffnungstag spricht Dr. Mark Benecke zum Thema Klonen ("Kann
man Menschen kopieren?"), und auch an den beiden Folgetagen werden (immer)
aktuelle Themen auf der Tagesordnung stehen, wie etwa Elektrosmog, Anthroposophische
Medizin und das Verhältnis von Verbraucherschutz versus Wettbewerbsrecht
am Beispiel der Nahrungsergänzungsmittel (Dr. G. Huesmann). Am dritten
Tag stehen Vorträge zu anderen Themen auf dem Programm (z.B. die Frage,
ob Zeitreisen möglich sind) sowie Workshops zum Kritischen Denken,
zu den Problemen mit der Statistik in den Parawissenschaften und dem Mythos
der Shaolin-Mönche. Das komplette Programm samt Infomationen zu Anfahrt
und Übernachtungsmöglichkeiten erhalten Sie bei der Geschäftsstelle
(Tel. (0 61 54) 69 50 21, info@gwup.org)
oder im Internet.
Ein Team von russisch-amerikanischen Wissenschaftlern am Oak Ridge National Laboratory hat ein Experiment durchgeführt, bei dem nach Aussage der beteiligten Forscher Hinweise auf eine mögliche Kernfusion entdeckt wurden. Rusi Taleyarkhan (Russische Akademie der Wissenschaften) hat mit seinem Team das Lösungsmittel Aceton Schallwellen ausgesetzt, nachdem der Wasserstoff im Aceton durch Deuterium (schwerer Wasserstoff) ersetzt wurde, welches sich zur Fusion eignet. Durch die Schallwellen wurden kleine Bläschen im Aceton erzeugt, die eine sehr hohe Temperatur aufwiesen. Dies ist kein unbekannter Effekt. In diesem Experiment wurde jedoch eine Neutronenemission festgestellt, die für Fusionen typisch ist. Darüber hinaus wurde auch Tritium, ein Fusionsprodukt, nachgewiesen. Die Forscher sind allerdings noch zurückhaltend und sprechen lediglich davon, dass die Ergebnisse Hinweise auf eine mögliche Fusion sein könnten. Es bestehe weiterer Forschungsbedarf. Nach den Erkenntnissen der Wissenschaft sind für eine Kernfusion ausgesprochen hohe Drücke und Temperaturen erforderlich. Bei dem vorliegenden Experiment kann wegen der hohen Temperatur der Bläschen aber nicht, wie in anderen Experimenten vor ca. 12 Jahren, von einer "kalten Fusion" gesprochen werden. Andere Wissenschaftler äußerten sich bereits sehr skeptisch zu den gemeldeten Ergebnissen. Der Abteilungsleiter für Forschung und Technologie in Oak Ridge, Lee Riedinger, hält eher den Nachweis von Hintergrundpartikeln statt von Fusionsergebnissen für wahrscheinlich. Die unzureichende Präzision der Daten hält ein Physiker des Lawrence Livermore National Laboratory, William C. Moss, den vorgestellten Ergebnissen entgegen. Eine Neutronenemission bei identischem Versuchsaufbau unter Verwendung eines anderen Detektors nachzuweisen, gelang einer anderen Forschergruppe am Oak Ridge National Laboratory indes nicht. Quellen: > Kurz notiert
Zum Denken - auch zum skeptischen - ist jeder von uns geboren; dennoch führt uns unser vermeintlich logisches und rationales Denken auch bei wichtigen Fragen oft in die Irre. Der Autor - promovierter Psychologe und aktiver "Skeptiker" - führt auf lockere Art die Fallstricke vor, die auf der Suche nach der Wahrheit lauern und stattet den Leser mit einem "skeptischen Leitfaden" aus, der ihm bei der Untersuchung außergewöhnlicher Behauptungen hilft.
Der Autor behandelt eine Reihe von aktuellen medizinischen Problemfeldern wie etwa die Bluchthochdruckbehandlung, umstrittene Arzneimittel, Cholesterinsenkung und die Behandlung von Schmerzpatienten. Er zeigt auf, wo und aus welchen Gründen Patienten nicht optimal behandelt werden. Ein Buch, dass gegen den Strich der derzeitigen Medikationspraxis bürstet.
"Die Science Fiction von heute ist oft das Science Fact von morgen. Die Physik, die Star Trek zugrunde liegt, ist gewiss einer Untersuchung wert." (Stephen Hawking) Anhand ausgewählter Beispiele aus Science-Fiction- Filmen werden Themen wie Antimaterie-Triebwerke, Raumreisen, künstliche Schwerkraft, Beamen oder Laserwaffen diskutiert.
Stadtgarten 6, 45657 Recklinghausen, Tel. + Fax: (0 23 61) 2 31 34. E-mail: info@sternwarte-recklinghausen.de
Impressum: Herausgeber und Redaktionsanschrift: Zentrum für Wissenschaft und kritisches Denken, GWUP e.V., Arheilger Weg 11, 64380 Roßdorf. E-mail an die Redaktion: e-skeptiker@gwup.org Redaktion: Jochen Bergmann, Michaela Höpfner, Michael Janßen, Thomas Kettenring, Dr. Martin Mahner (V.i.S.d.P.), Patrick Schlimm, Rene Schweinberger. © 2002 GWUP. Die Weiterverbreitung dieses Newsletters zu nicht-kommerziellen Zwecken (bitte mit Quellenangabe und/oder diesem Impressum) ist erwünscht. Infos zum (Ab-)Bestellen des e-Skeptiker: http://www.gwup.org/mailinglisten/index.html. Archiv: http://www.gwup.org/e-skeptiker/archiv.html. Für Inhalte auf anderen Servern als www.gwup.org wird keine Haftung übernommen. Unter http://www.gwup.org erfahren Sie mehr über die Ziele der GWUP sowie die von ihr herausgegebene Zeitschrift "Skeptiker". |
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