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e-Skeptiker - Newsletter für
Wissenschaft und kritisches Denken
herausgegeben
vom "Zentrum für Wissenschaft und kritisches Denken" der
"Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von
Parawissenschaften e.V." (GWUP)
Nr. 04/2005 (04.04.2005)
Astrologen warnen: Uranus könnte weitere Beben verursachen Sternengucker sehen auch Deutschland von kosmischen Naturkatastrophen bedroht "Das Aufeinanderprallen der Gesteinsplatten könnte durch kosmische Energien mitausgelöst worden sein", munkelt "Bild.de" am Folgetag der Katastrophe und beruft sich auf einen nicht weiter genannten "Forscher", der die "Magnetfelder des Uranus" mit einem "kosmischen Riesenstaubsauger" vergleicht. Neben "seriösen" Wissenschaftlern, so "Bild.de", kommen auch zwei Astrologen zu Wort, darunter der selbsternannte "Star-Astrologe" Winfried Noé: "Der Uranus im Tierkreiszeichen Fische steht für Naturkatastrophen", meint Noé. "Auch Deutschland wird davon nicht verschont bleiben", verkündet der Sternengucker, der nach eigenen Angaben das "führende deutschsprachige Astrologieangebot im Internet" unterhält. Katastrophen-Alarm für die Bundesrepublik? Wahrsager-Experte Michael Kunkel von der GWUP hat Noés Prophezeiungen schon öfter auf den Prüfstand gestellt. Wenn Noé mit dieser aktuellen Vorhersage genau so schief liegt wie beispielsweise mit dem schon häufig von ihm prophezeiten Rücktritt Gerhard Schröders, gibt es wohl keinen Grund zur Planeten-Panik. Andererseits sind Naturkatastrophen so häufig, dass man hier kaum daneben orakeln kann - vor allem dann, wenn man Art und Datum des Desasters nicht im Vorfeld genauer eingrenzt. Verheerende Beben und Fluten scheinen die Fantasie der Spökenkieker jedenfalls ganz besonders in ungeahnte Höhen zu beflügeln. Bereits kurz nach dem Tsunami, der Ende vergangenen Jahres in Asien rund dreihunderttausend Todesopfer forderte, blühten im Web die verrücktesten Theorien zur Ursache: von einem außerirdischen Angriff bis hin zu geheimen US-Atomtests ... Quellen und weiterführende Links:
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Herausgeber und Redaktionsanschrift: Zentrum für Wissenschaft und
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E-mail an die Redaktion bitte über unser Kontaktformular. Redaktion: Dr.
Jochen Bergmann, Stefan Kirsch, Dr. Martin Mahner (V.i.S.d.P.). Alle
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