Gift in Ayurveda-Produkten Drucken E-Mail

21.08.2005 (GWUP) Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände weist darauf hin, dass die ayurvedische Mittel häufig schwere Nebenwirkungen verursachen können.

"Wissen vom langen Leben" - das soll das indische Wort Ayurveda bedeuten. Geschätzte 3500 Jahre ist die Heilslehre alt, die Hilfe gegen beinahe alle Beschwerden anbietet. Seit einigen Jahren erfreut sich die Behandlungsmethode auch im Westen zunehmender Beliebtheit. Nun zeigte die Überprüfung von Stichproben, dass es bei regelmäßigem Konsum von Ayurveda-Präparaten zu Vergiftungserscheinungen kommen kann. Darauf weist die "Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände" in einer Mitteilung hin. Demnach war bei einer Kontrolle jedes fünfte frei erhältliche Mittel mit Schwermetallen (wie z. B. Blei und Quecksilber) belastet. Möglicherweise ist dies darauf zurückzuführen, dass in der ayurvedischen Lehre auch alchemistische Stoffe Verwendung finden. So soll Quecksilber ewige Jugend verleihen. Die Folgen der Einnahme können Übelkeitsgefühle und Körperschwäche sein. Wer derlei Beschwerden verspüre, dem wird von den Apothekern geraten, bei einem Arzt sicherheitshalber sein Blut untersuchen zu lassen.

Vorsicht ist auch bei Mitteln geboten, die aus dem Internet bezogen werden, eine ordentliche Kontrolle ist hier nicht möglich.

Holger von Rybinski

Quellen:



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