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Wissenschaftskabarett mit Vince Ebert Drucken E-Mail

28.09.2014 (GWUP): Für wenige Tage ist das aktuelle Bühnenprogramm des Kabarettisten und Physikers Vince Ebert in der 3Sat-Mediathek verfügbar.

 
„Turm der Sinne" präsentiert anspruchsvolles Programm Drucken E-Mail

21.09.2014 (GWUP): Das diesjährige Symposium „Turm der Sinne" präsentiert kommende Woche in der Stadthalle Fürth ein vielfältiges Programm.

Unter dem Motto „Das soziale Gehirn -Neurowissenschaft und menschliche Bindung"  findet ab Freitag,  26. bis einschließlich Sonntag, 28. September, das alljährliche Symposium „Turm der Sinne" statt. Veranstaltungsort ist die Stadthalle in Fürth. Aus der Ankündigung: „Der Mensch lebt nicht allein. Er ist ein soziales Wesen. Unsere Antriebe, Bedürfnisse und Fähigkeiten ermöglichen das Leben in Gemeinschaft nicht nur – sie setzen es voraus. Ohne frühkindliche Bindungserfahrung, ohne ein funktionierendes soziales Umfeld verkümmern Einfühlungsvermögen, Lernfähigkeit und Selbstwertgefühl." Deshalb setzen sich die Referenten mit den evolutionären Vorausetzungen und den Mechanismen im Gehirn, die bei unserem Sozialverhalten maßgeblich sind, auseinander. Welche Rolle Spiegelneuronen dabei spielen,  damit wir andere Menschen verstehen, und welche Strategien wir dabei verwenden, wird am ersten Tag des Symposiums erklärt. Und  der unter anderem durch seine TV-Auftritte bekannte Hirnforscher Manfred Spitzer erläutert, warum die vermeintlich egoistischen Menschen besser als ihr Ruf sind. Die Baseler Professorin  für Soziale Neurowissenschaften, Daria Knoch, geht dabei ins Detail: „Sind wir Menschen egoistisch oder altruistisch?" Die Rolle von „Intuition, Emotion, Einsicht und Verstand" wird anhand aktueller Forschungsergebnisse von  der Psychologin Dr. Kirsten Volz unter die Lupe genommen.

Zwar muss ein Vortrag (Prof. Christine Heim: „Narben im Gehirn") leider entfallen, insgesamt verspricht das  Programm, das auf der Website des Veranstaltungszentrums heruntergeladen werden kann  und dem Sie bitte die Vortragstermine und Anfahrtsdaten entnehmen, drei spannende Tage. Abschnittskarten sind vor Ort erhältlich, die Preise liegen zwischen 28 Euro (ermäßigt: 14 Euro) und 34 Euro (ermäßigt. 18 Euro). Welche Karten noch zu haben sind, sehen Sie hier (Stand: 21.09.2014).

Und wer vorher noch Gelegenheit hat, direkt ins Erlebnismuseum „Turm der Sinne" am Splittertorgraben im Nürnberg zu kommen, dem wird neben der regulären Ausstellung  noch ein Highlight präsentiert: Ab Dienstag, 23. September 2014, gibt es dort die Sonderausstellung „Täuschungen im Alltag" , bei der die Ergebnisse eines Fotowettbewerbs zum Thema zu sehen sein werden (bis 11. Januar 2015). Lassen Sie sich überraschen!

Holger von Rybinski

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Der neue „Skeptiker" ist da! Drucken E-Mail

13.09.2014 (GWUP): Der neue „Skeptiker 3/14" ist erschienen, wieder randvoll mit interessanten Themen.

Wer keine Gelegenheit hatte, zur „Skepkon 2014" in München zu kommen und Philippe Leicks wunderbaren Vortrag zum Thema „Kraftstoffsparen durch magisches Zubehör" zu hören, kann sich über einen ausführlichen Artikel des Physikers freuen, in dem er beschreibt, welche Techniken, die beim Energiesparen helfen sollen, derzeit angeboten werden  und was davon zu halten ist. Ebenfalls  Referent auf der „Skepkon" war Dr. Norbert Aust, bekannt durch seinen Blog „Beweisaufnahme in Sachen Homöopathie". Dort untersucht er, was von Studien zu halten ist, bei denen eine Wirkung von homöopathischen Medikamenten behauptet wird. Im  Interview mit GWUP-Chefreporter Bernd Harder  nimmt er Stellung zu seiner Arbeit..Und der Wirtschaftspsychologe Professor Uwe Kanning, der sich schon häufiger mit zweifelfhaften Fortbildungsmethoden  in der Wirtschaft beschäftigt hat, erläutert, wie wirkungsvoll das populäre „Neurolinguistische Programmieren" wirklich ist. Und ob der Einfluss des Mondes auf den Menschen ggf. Komplikationen nach Operationen bereitet und ob man sich seine OP-Termine nicht besser nach Voll- oder Neumond aussuchen sollte, dazu bezieht Dr.-Ing. Marcus Komann von der Uni Jena in einem informativen Interview mit dem „Skeptiker" Stellung.
Dazu Buchbesprechungen und vieles mehr. Wir haben Ihr Interesse geweckt? Der „Skeptiker" ist nicht im freien Verkauf erhältlich, sie können das aktuelle Heft jedoch schnell und unkompliziert bei unserem Shop oder auch als E-Paper  erwerben. Wir wünschen schon mal viel Spaß bei der Lektüre!  

Holger von Rybinski

 
,,Citizen Science" schafft Wissen Drucken E-Mail

06.09.2014 (GWUP): Die Unterscheidung zwischen Wissenschaft und Pseudowissenschaft fällt vielen Menschen schwer. Dabei wird Wissenschaft zu einem Großteil aus öffentlichen Geldern finanziert und sollte allen zugute kommen. Ein interessantes Projekt ermöglicht nun jedem, der Interesse hat, an wissenschaftlichen Arbeiten mitzuwirken.

Glaubt man der halbjährlich erhobenen Umfrage „Wissensbarometer", haben 61 Prozent der Deutschen in den letzten 12 Monaten weder ein Wissenschafts- oder Technikmuseum besucht. 79 Prozent haben weder an einem Science Slam oder einer „Langen Nacht der Wissenschaften" teilgenommen. Trotzdem haben der gleichen Umfrage zufolge 30 Prozent der Bevölkerung „grundsätzlich Interesse daran", an einem Forschungsprojekt mitzuwirken, 42 Prozent glauben sogar, dass beispielsweise der Einfluss der Wissenschaft auf die Politik zu gering ist. Gleichzeitig boomen Angebote von Volkshochschulen, die sich mit Esoterik-Kursen und pseudowissenschaftlichen  Vorträgen überbieten. Wie kann man nun Menschen außerhalb des universitären Bereichs für Wissenschaft begeistern? Eine Möglichkeit ist das Konzept der „Citizen Science", mit dem jedem interessierten Bürger angeboten wird, bei aktuellen Forschungsprojekten mitzuwirken. Als Beispiel werben die Macher mit Benjamin Franklin, der als Nichtakademiker lebenslang wissenschaftliche Untersuchungen durchführte. Durch die technische Entwicklung sind neue Möglichkeiten entstanden, Bürger an wissenschaftlichen Studien aktiv teilhaben zu lassen, beispielsweise, indem diese Daten auswerten, oder - wie beim Projekt „Galaxy Zoo" - indem 150.000 Menschen online helfen, Galaxien zu klassifizieren. Derzeit werden - unterstützt von zahlreichen renommierten Institutionen wie dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und nicht zuletzt dem Bundesforschungsministerium - zahlreiche Projekte angeboten, für die man Helfer benötigt. So sucht man für das Projekt „Meilensteine der motorischen Entwicklung im Kleinkindalter" Eltern, die ihre Beobachtungen dem Staatsinstitut für Frühpädagogik in München mitteilen.Schulklassen und andere Besucher können für das Projekt „Wissensdinge" dem Museum für Naturkunde in Berlin ihre ganz persönliche Sicht auf Ausstellungsstücke mitteilen, weil man herausfinden möchte, wie die Exponate auf die Besucher wirken und wie und warum diese sich damit beschäftigen.Andere Projekte befassen sich mit Genealogie oder mit regionalen Themen. Rein skeptische Themen finden sich derzeit noch nicht, die Idee, Bürger an Forschung zu beteiligen und damit möglicherweise auch zu zeigen, wie wissenschaftliches Arbeiten funktioniert, ist jedoch vielversprechend und hilft vielleicht, Vorurteile gegenüber den vermeintlich dogmatischen Wissenschaften abzubauen. Auch darf man zumindest vermuten, dass Menschen, die mit einer wissenschaftlichen Methodik vertraut gemacht wurden, pseudowissenschaftliche Behauptungen eher hinterfragen. Wer sich also beteiligen möchte, sucht sich am besten über die Internetseite ,„Bürger schaffen Wissen" ein Sachgebiet aus, das ihn interessiert, und nimmt Kontakt zum jeweiligen Institut auf, das Helfer sucht. Denn, wie Prof. Johannes Vogel vom Museum für Naturkunde in Berlin selbst sagt: „Jeder hat das Zeug zum Forscher!".


Holger von Rybinski

Weitergehende Informatinen finden Sie auch auf der Website Citizen Science Germany. 

 
SkepKon 2015: Call for Papers Drucken E-Mail

SkepKon 2015 (24. GWUP-Konferenz)
Frankfurt am Main, 14.-16. Mai 2015

www.skepkon.org

Warum glauben heute immer mehr Menschen an abstruse Verschwörungstheorien? Mit welchen Versprechungen ködern selbsternannte Heiler Menschen? Warum gelten Waldorfschulen und mit ihnen die anthroposophischen Lehren Steiners mittlerweile als salonfähig?

Solche und ähnliche Fragen werden wir auf der SkepKon15 in Frankfurt am Main stellen - und wir werden versuchen, sie aus skeptischer Sicht zu beantworten. Im Hintergrund steht dabei stets die Frage: Wie können wir das Verständnis für wissenschaftliches und kritisches Denken in unserer Gesellschaft fördern?

Die GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V.) lädt dazu ein, Vortragsvorschläge für ihre Konferenz einzureichen, die im kommenden Jahr am Campus Westend der Goethe-Universität in Frankfurt am Main stattfinden wird.

 
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