Nachrichten
Neu im GWUP-Blog
Neu auf der Website
Ihre Spende hilft ..
... Wissenschaft und kritisches Denken zu fördern und ist zudem steuerlich abzugsfähig.
- Skeptikertreffen (Stuttgart)
04.08.2010 - Stammtisch der Münchner Skeptiker
30.08.2010 - Skeptikertreffen (Stuttgart)
15.09.2010 - 14. Europäischer Skeptikerkongress (Budapest)
17.09.2010 - 19.09.2010 - Skeptiker-Treffen (München)
27.09.2010
| Bibelcode |
|
|
|
Der Bibel-Code verschlüsselt angeblich eine Reihe von Prophezeiungen, die im hebräischen Originaltext der Thora (in weiten Teilen identisch mit dem Alten Testaments) enthalten sein sollen. Die Vorhersagen betreffen weltgeschichtliche Ereignisse, etwa die Terroranschläge vom 11. September 2001. Bekanntester Vertreter der Bibel-Code-Theorie ist der amerikanische Journalist Michael Drosnin. Die Diskussion um verschlüsselte Botschaften und versteckte Bedeutungen in den heiligen Schriften hat in der jüdischen Mystik eine lange Tradition. Als erste Wissenschaftler befassten sich 1983 der israelische Mathematiker Eliyahu Rips und sein Mitarbeiter Doron Witztum mit dem Thema. Rips und Witztum ordneten den Text zunächst in so genannte äquidistante Buchstabenfolgen an. Diese entstehen, indem man beispielsweise nur jeden fünften oder zehnten Buchstaben berücksichtigt und Wortzwischenräume sowie Satzzeichen ignoriert. In den entstandenen Buchstabenfolgen suchten Witztum und Rips nach den Namen und Lebensdaten bedeutender jüdischer Persönlichkeiten. Um Zufallstreffer von absichtlich kodierten Wörtern zu unterscheiden, erstellten sie ein statistisches Modell. Tatsächlich förderte die Suche deutlich mehr Funde zutage, als die Wahrscheinlichkeit erwarten ließ. Wissenschaftliche Erklärungen schienen zu versagen, weil alle Personen erst nach Niederschrift der Thora lebten. 1994 veröffentlichten die Forscher ihre Arbeit in der renommierten Fachzeitschrift Statistical Science. Links:
|
















