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| Bamberger Skeptiker » Events |
Events"Okkulte Phänomene" - kritisch hinterfragt!"Magie, die - Kunst, Aberglauben zu Münzen zu machen." (Ambrose Bierce: Des Teufels Wörterbuch) "Hol ihn, hol ihn, hol ihn unter's Dach!" (Pink Floyd: Brigg In The Wall) Termin: 19. Mai 2000 Referent: Wolfgang Hund, geb. 1948, ist Seminarrektor (Lehrerausbilder) in Bayern und Zauberkünstler (Schwerpunkte: "Zaubern" für Kinder und okkulte Tricktechnik). Seit mehreren Jahren klärt er in Veranstaltungen (Vorträge mit praktischen Demonstrationen) über okkulte Phänomene auf, wozu er zwei Schuljahre lang auch von bayerischen Kultusministerium offiziell beauftragt war. Wolfgang Hund ist außerdem GWUP-Fachbereichsleiter "Okkultismus und Sekten" und Mitglied im Wissenschaftsrat der GWUP. |
| Kurze Zusammenfassung des Vortrags Haben so unterschiedliche Musiker wie Roland Kaiser ("Santa Maria") und Pink Floyd ("The Wall") wirklich unterschwellige Botschaften in ihre Lieder eingebaut? Die mehr als 200 Gäste im fast vollbesetzten großen Hörsaal des Markushauses der Universität Bamberg waren sich ihrer Sinne oftmals nicht sicher, als Wolfgang Hund die Wirkungsweise einiger angeblich "okkulter" Techniken demonstrierte. Nicht alles, was wir wahrnehmen, sei auch immer "wahr", so Hund (in Anlehnung an Paul Watzlawick). Diese Täuschbarkeit des Menschen machen sich so genannte "Parapsychologen" und "Wahrsager" zunutze. Zahlreiche Experimente illustrierten dies: Mal eben "las" Hund die Gedanken eines Zuhörers und erkannte offenbar im voraus, welche von mehreren "Telepathie"-Karten dieser gewählt hatte (der Trick liegt darin, nur genug Vorhersagen zu treffen). Beunruhigend sind Hunds Beobachtungen des Kinder- und Jugendzeitschriftenmarkts: So werden Pubertierende dazu angeleitet, mit "magischen" Praktiken ihr Liebesglück zu beeinflussen oder zukünftige Ereignisse vorherzusehen - ohne ein Wort der Kritik oder Reflexion. So mancher hat da schon sein eigenes Todesdatum "vorhergesehen" - die psychischen Folgen für den Jugendlichen kann man sich ausmalen. Auch die Kleinsten werden nicht verschont, wenn in der "MickyMaus" angeblich unerklärliche Erscheinungen vorgestellt werden, die sich längst als Wahrnehmungstäuschungen oder aber schlichte Tricktechnik erwiesen haben (z.B. eine Glühbirne mit eingebauter Batterie aus dem Zauberartikelladen, die zum Beweis für "menschliche Elektrizität" angeführt wurde). |
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