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Beitrag zu "Freitag der Dreizehnte"

Am 12. Dezember 2002 sendete das "Bayerische Fernsehen" im Regionalfenster "Die Abendschau: Franken" den hier protokollierten TV-Beitrag über das Massenphänomen "Freitag der Dreizehnte". Als Experte sprach Detlev Lück von den Bamberger Skeptikern.

 

 
Anmoderation: "'Freitag der Dreizehnte' - was hat es eigentlich mit diesem Tag auf sich? Caroline Kesler hat sich dazu in Bamberg fachlichen Rat gesucht und ist dem Aberglauben zu Leibe gerückt."

O-Ton aus Umfrage: "Naja, ich gehe vorsichtiger aus dem Haus als normal, weil ... naja, 'Freitag der Dreizehnte', sagt man ja, es passiert so viel, aber ..."

Sprecherin: "Damit ist sie nicht allein. Nach einer Studie der Uni Mainz glaubt nämlich ein Drittel der deutschen Bevölkerung, dass ein 'Freitag der Dreizehnte' besonders viel Pech bringt, und würde dann lieber zu Hause bleiben. Aber gerade im Haushalt lauern für Abergläubische große Gefahren."

Detlev Lück: "Es gibt überhaupt keine Hinweise darauf, dass am 'Freitag dem Dreizehnten' mehr Unglück passiert. Also, die Wahrnehmung der Menschen - oder mancher Menschen - ist sicherlich so, dass etwas passiert, weil man dann natürlich darauf achtet, welches Unglück über einen hereinbricht."

Sprecherin: "Wie halten es nun eigentlich die Menschen unter dem Schutz des Bamberger Doms mit dem Aberglauben? Wir haben uns dort mal umgehört."

O-Ton-Collage aus Umfrage: "Das ist Aberglaube. Würde ich nicht sagen, dass das Unglück bringt, schätze ich nicht. Den muss ja geben, ne?"/ "Nee, ich habe an verschiedenen 'Dreizehnten' schon Glück gehabt. Für mich ist das kein Unglückstag."/ "Ich übergehe das ein bisschen. Vielleicht steckt da ein versteckter Aberglaube dahinter."

(Quelle: "Bayerischer Rundfunk", 12.12.2002)


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