![]() |
![]() |
![]() |
| Bamberger Skeptiker » Projekte » Geokomiker |
ProjekteGeokomikerGeokomische Geräte: Detektoren Die geheimnisvolle Kraft, die das Pendel zum Kreisen, die Rute zum Ausschlagen und das Geisterbrett zum Schreiben bringt, aber ebenso für zahlreiche interessante Phänomene des Alltags zuständig ist, das ist die "ideomotorische Bewegung": Angesteuert vom so genannten "Carpenter-Effekt" bedingt eine getriggerte und aufsummierende Steuerung von körpereigenen Bewegungssystemen ("Kohnstamm-Effekt") die Koordination von unwillkürlichen Bewegungsabläufen, die im Phänomen Pendel und Wünschelrute "wie von Geisterhand bewegt" wirken. |
![]() |
Die einfachste Methode, Ideomotorik am eigenen Körper zu erleben,
ist das gute, alte Pendel. Neben dem Selberbau ist hierbei das im GWUP-Shop
vertriebene Pendelset mit Anleitung zu empfehlen.
Im Bild: Ein einfaches Meteoriten-Pendel (aus dem Gibeon-Meteoriten, Namibia), flankiert von zwei der in Insiderkreisen legendären "Dancing Pendulums" von J.S. aus Nebraska. |
![]() |
Die Praktikantin der Bamberger Skeptiker macht es vor: Erst intensive Konzentration, Synchronisieren mit dem lokalen Strahlungsgitter, Einschwingen in den Hyperraum ... und es dreht sich doch! Lokalität "Pendelstein", zwischen den bei TRÄNKENSCHUH, I. & O. (1994): Felsenkräfte - Kraft der Erde.- Königsberg i. Bayern abgebildeten "Heilwannen" (S. 22) und der "Schamanenhöhle" (S. 18). |
![]() |
Etwas schwieriger in der Handhabung - dafür für den unkundigen Laien umso eindrucksvoller - ist die Wünschelrute. Die einfachste Ausgabe wäre hier der wohlausgesuchte Weidenzweig. Das Logo der Bamberger Skeptiker (untere Hälfte) sei hierbei als Muster empfohlen. |
![]() |
Die "Profi-Ausführung" verfügt über einen ordentlichen Griff und ist aus einem elastischen Material. Material und Form sind hierbei Glaubenssache: von der biologisch abbaubaren Weidenrute über Stahldraht mit Messinggriffen bis hin zum allerfeinsten Plastik. |
![]() |
Schleifenruten mit drehbaren Handgriffen gelten als einfach zu handhabende Anfängerruten. Unten im Bild eine "Knopfrute nach Milde". Bei dieser Bauart werden die Knopfenden der Rute zwischen Daumen und Zeigefingern eingeklemmt und die Vorspannung der Rute durch Verdrehen der Knöpfe zur Zentralfeder hin erzeugt. |
![]() |
Das "High-Tech-Gerät" unter den Handruten ist ohne Zweifel die "Lecher-Antenne", die den Glauben an die Wünschelrute zwanglos mit dem Anspruch auf "wissenschaftliches" Messen verbindet. Die Grundidee zur Konstruktion ist der Mikrowellentechnik (Lecher-Leitung) entliehen. |
| Der Korpus besteht aus einer Platine mit zwei V-förmigen Goldspuren, die mittels eine Schiebers "kurzgeschlossen", also abkürzend überbrückt werden können. Die genaue Einstellung des Schiebers soll die Antenne für einen bestimmten zu ortenden Stoff bzw. eine bestimmte Situation synchronisieren. Die genauen Einstellungen werden den interessierten Schülern in speziellen Kursen verraten. Wenn Sie bestimmte Einstellwerte brauchen, Ihnen aber der Kurs zu zeitraubend oder zu teuer ist: Kont@ktieren Sie vertrauensvoll die Bamberger Skeptiker, denn unsere Fachbibliothek ist gut sortiert! |
|
![]() |
Zunehmend verbreitet sind Plastikruten: zusammengebogen aus flexiblen Stäben und mit Hülsen aus Plastik oder Metall arretiert. Gerne werden mit buntem Isolierband "Grifflängen-Markierungen" angebracht. |
![]() |
Spanische Wünschelrute mit Anleitung. Auch wenn die Verarbeitung etwas lausig ist, so entzückt doch das dazugehörige Holster. |
![]() |
Was wie eine alte Radio-Antenne mit Griff aussieht, ist eine in Europa eher seltene Rutenvariante: Der "Magnetomatische Lokalisator" (Magnetomatic Locator) wurde von McCotter in Florida eigentlich als Rute für Tiefbauarbeiten entwickelt. In einem Großversuch 1968 wurden diese und auch konventionelle Y- und L-Ruten beim Marine Corps der Vereinigten Staaten als Ortungsgeräte getestet (Counter Guerilla Warface Command, Camp Lejeune, North Carolina). Die Rutengängerei als militärische Ortungsmethode wurde 1971 vom Marine Corps aufgegeben. |
![]() |
Das Lieblingsinstrument von Bauingenieuren, meist im Zwei-Minuten-Selberbau aus dicken Kupferdrähten gebogen. Die Handhabung erfordert keine besonderen Talente im Vorspannen des Instrumentes. Locker bleiben: Schwerkraft und Carpenter-Effekt machen das schon ... |
![]() |
Das ist die Rute für die völlig Untalentierten, die keine Vorspannung beim Halten der Y-Rute zustande bringen oder für eine L-Rute zu glitschige Hände haben. Oben und unten zwischen zwei Finger oder die Handflächen geklemmt, entspricht sie in ihrer Kinematik der L-Rute, in ihrer Dynamik fast schon einem Pendel. |
![]() |
Auch im Rutenbau gibt es das Phänomen des Talismans: Das Einprägen des Namens eines Altmeisters der deutschen Radiästhesie in einen Ast der Vertikalrute soll Vertrauen schaffen oder Güte signalisieren. |
![]() |
Nicht sehr fotogen: Zwei Holzstückchen, ein 83-cm-Kupferdraht - und fertig ist die Einhandrute, der "Biotensor". Auch die Bedienung ist entsprechend einfach: Wackelt senkrecht gleich "ja", wackelt waagrecht gleich "nein". Oder umgekehrt. Als Größenvergleich im Bild: der "Minitensor" (siehe unten). |
![]() |
Der INVE Austria MINITENSOR erscheint wie ein Druckbleistift in Edelholz.
Drückt man oben aufs Knöpfchen, so erscheint kein Schreibgerät,
sondern ... |
![]() |
... ein schlanker Federstahl fährt aus, beschwert von einer Messingkugel. Das Gerät ist auf Grund der kurzen Federwege zwar nicht sehr benutzerfreundlich, erscheint aber höchst professionell, distinguiert, formidabel, kurz - richtig Austria! |
| Impressum | Disclaimer | Sitemap |
