Diese Webseite der Berliner GWUP-Regionalgruppe ist Bestandteil der Webseite der Gesellschaft zur
wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. mit Sitz in Roßdorf.
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18. GWUP-Konferenz 2008 in Darmstadt zum Thema "Kreationismus". GWUP-Mitglied Martin Lambeck (Berlin) hält am 3. Mai einen Vortrag mit dem Titel:
Hufelandgesellschaft, das holistische Weltbild und ein Gegenentwurf - was tun 20000 deutsche Ärzte?
Der Wortlaut des Vortrags im pdf-Format (20 Seiten, 110 kB).
Katastrophe mit Ansage. Die Berliner Morgenpost berichtet am 23. November 2007 über einen brasilianischen Hellseher,
der für Sonntag, 23. Dezember 2007 ein sehr schweres Erdbeben vorhergesagt, das auf der Insel Sumatra zu schwersten Verwüstungen führen soll. Der vielgelobte Seher wird
von den Behörden ernst genommen. Die Berliner Skeptiker sind bei den sonst üblichen wolkigen Prophetien besonders skeptisch und sind daher
für derart klare Vorhersagen sehr dankbar. Wir werden am 4. Advent deshalb ganz aufmerksam die Nachrichten verfolgen
und Heiligabend eine Ausgabe der Morgenpost kaufen, um zu überprüfen, wie es der Insel Sumatra ergangen ist.
Januar 2008: Entwarnung, alles gut gegangen, Weltuntergang in Sumatra bis auf weiteres verschoben.
Unter der Überschrift "Wundermittel im Kopf" berichtet Spiegel-Autor Jörg Blech in einer Juni-Ausgabe (Der Spiegel 26/2007 v. 25. Juni 2007, S. 135-144.), dass alternative Heilmethoden tatsächlich wirken. Jedoch nicht nach wolkigen Theorien, die Naturgesetzen widersprechen, sondern nur aufgrund Einbildung.
Dazu äußert sich GWUP-Mitglied und Homöopathie-Kritiker Prof. Martin Lambeck: "Zum Inhalt des Artikels: Rein wissenschaftlich betrachtet, muß ich allerdings - obwohl bekannter Homöopathie-Skeptiker - sagen, daß er nicht zwingend gegen Homöopathie spricht. Der Autor Jörg Blech beweist nicht die Wirkungslosigkeit der Homöopathie, sondern setzt diese Aussage schon voraus. Aus der Tatsache, daß es Placeboeffekte gibt, folgt nicht logisch, daß die Wirkungen der Homöopathie NUR auf Placebo beruhen. Es könnte ja sein, daß es Wirkungen gibt, deren Mechanismus wir noch nicht verstehen. Ob das so ist, kann nur durch das Experiment entschieden werden. Jedenfalls gibt es noch Bedarf an weiterer Diskussion und Forschung."
Aha, es stimmt also. Das stolze Volk der Isländer hält sich tatsächlich eine Elfenbeauftragte, wie die
Zeit in Ausgabe 15/2007 berichtet. Aber es gibt Hoffnung. "Die meisten von uns sind nicht wirklich
davon überzeugt, dass es sie gibt, andererseits wollen wir die Möglichkeit ihrer Existenz nicht leugnen.
Eigentlich ist es eine Art Skepsis. Wir leben in einem höchst unberechenbaren Land - was heute Gras und
Wiese ist, kann morgen Lava und Asche sein. Daraus haben wir gelernt, uns nicht zu sehr auf den
Augenschein zu verlassen", äußert sich Dr. Arni Björnsson in einem Reiseführer. (Lit. a.a.O. S. 269)