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Skeptiker 4/2002 Es heißt, viele Kirchen und Kultplätze liegen auf schnurgeraden Linien, so genannten Leys. Ulrich Magin hat sich auf die Suche nach ihnen gemacht. Sein Fazit: Viele Leys sind schlichtweg Zufall. Aber einige solcher Linien gibt es tatsächlich. Sie galten den Erbauern als Verbindung zwischen der Menschen- und der Geisterwelt. Ein Untoter und Nachzehrer war der Vampir in dem Volksglauben des Balkans. Dem Vieh konnte er die Kraft entziehen, sodass es kränkelte; auch das Korn auf den Feldern war nicht sicher vor ihm. Der Romanist Peter Mario Kreuter erklärt, weshalb dieser Glaube so wichtig für die Menschen in Südost-Europa war: Im Vampir-Verdacht stand jeder, der im Leben außerhalb der Norm gestanden hatte. Indem ganze Dörfer gemeinsam den Übeltäter aufspürten, schweißten sie ihre Gemeinschaft zusammen. Weltweit soll es 25 Menschen mit so genannten Stigmata geben, den blutenden Wundmalen Christi. Schwindel, Wunder oder wissenschaftlich erklärbar? Im populären Magazin-Teil betrachtet Bernd Harder das Phänomen zwischen Ruhmsucht und religiöser Ekstase. In weiteren Beiträgen geht es um Tachyonen-Produkte, ein vermeintliches Zombie-Gift und den kritischen „Geisterjäger“ Joe Nickell.Inhaltsverzeichnis |
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