Neugierig, ungestört von Medienrummel
und zudem noch im guten Sinne naiv und unvoreingenommen zu bleiben - das gelingt nur wenigen Menschen. Es ist aber die beste Voraussetzung dafuer, einen Tick mehr Wahrheit in unserer Wahrnehmung zu bringen. Als Anker in den Ozeanen des Unsinns, die uns umbrausen, schaetze ich daher den Skeptiker, denn er ist gleichzeitig aktuelles Informationsheft und Wissenspeicher. Weil sich schlecht durchgeführte Wissenschaft in immer neuen Spielformen zeigt, finde ich also auch den archivarischen Blick in alte Hefte sehr spannend. Jeder Skeptiker ist mit Liebe und Gründlichkeit, aber auch dem Willen zu konstruktiver Diskussion zusammengestellt. Daher ist er eine der ganz wenigen Zeitschriften, die bei mir nicht zurück an den Absender, sondern geradewegs auf meinen Schreibtisch gelangen.
Dr. Mark Benecke ist Kriminalbiologe aus Köln.
A constructive skepticism, and a level-headed belief in the real
world and the scientific method of studying it, could constitute humanitys greatest hope of staving off a potential dark age. Journals like Skeptiker have a more important part to play than many people realise.
Prof. Richard Dawkins, Autor (The Selfish Gene, The Blind Watchmaker)
Übersetzung: Konstruktive Skepsis und ein ausgewogener Glaube an eine reale Welt und an wissenschaftliche Methoden, sie zu untersuchen, könnte die größte Hoffnung der Menschheit sein, ein mögliches dunkles Zeitalter abzuwenden. Zeitschriften, wie der Skeptiker, spielen hier eine wichtigere Rolle, als viele Menschen erkennen.
Believing anything without adequate evidence can cause one to squander time, energy,
and money on reading worthless books and magazines, watching shameless television shows, and buying worthless products. This is especially true for medical claims because a false belief can cause serious harm and even death.
Martin Gardner, Mathematiker, Philosoph und Wissenschaftsautor
Übersetzung: Etwas ohne adäquate Belege zu glauben kann dazu führen, daß wir Zeit, Aufwand und Geld dafür vergeuden, wertloser Bücher und Zeitschriften zu lesen, schamlose Fernsehshows zu sehen und nutzlose Produkte zu kaufen. Dies trifft besonders für unzutreffende medizinische Behauptungen zu, denn hier kann ein falscher Glaube schwere Schäden oder auch den Tod verursachen.
Die romantische Postmoderne stellt schwärmerisch das Gefühl über den Verstand.
So halten nun Mythen und Magie, Halbwahrheiten und kühne Behauptungen ohne Belege Einzug in die Bildungsgesellschaft. Denn Pseudowissenschaft vermag ein mächtiges Gefühl des Staunens zu wecken, weil sie jene Lücken füllt, die populäre Medien und sprachlose Wissenschaft offenlassen. Wer sich nicht verführen lassen möchte, sondern Fragen stellen, wer nicht über Wunder, sondern über Erkenntnisse staunen und der Vernunft eine Stimme geben will, braucht Informationen, Rüstzeug und ein Forum dafür. Das bieten Skeptiker und Skeptical Inquirer.
Dr. Krista Federspiel, Journalistin, Autorin (Stiftung Warentest - die Andere Medizin oder Kursbuch Seele)
Die Medizin ist nicht allein Naturwissenschaft, aber in allen ihren Bereichen unterliegen ihr
wissenschaftliche Grundlagen. Im Gegensatz zu den nicht-wissenschaftlichen Verfahren, die wechselnd als Alternativmedizin, Komplementär-, Ganzheits-, biologische oder Erfahrungsmedizin, besondere Therapieverfahren oder Naturheilkunde bezeichnet werden, ist die wissenschaftlich ausgerichtete Medizin jeder Zeit offen für eine Überprüfung ihrer Behauptungen oder Versprechungen. Die oft aus Unkenntnis verbreitete Akzeptanz nicht-wissenschaftlicher Verfahren führt jedoch dazu, dass nicht überprüfte oder nicht wirksame Verfahren angewandt werden. Die Folge ist eine Verschlechterung der medizinischen Versorgung. Skeptiker und Skeptical Inquirer schließen mit kritischen und fundierten Informationen zu diesen Themen eine wichtige Informationslücke.
Prof. Johannes Köbberling, Internistischer Klinikdirektor, ehem. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
"Ein Hoch auf diese Stimme der Vernunft. Immer wenn ich den Skeptiker gelesen habe, sehe ich die Zukunft der
Welt etwas optimistischer. Das
optimale Gegengift gegen die Sucht vieler Zeitgenossen nach mystischen Erklärungen für alles, was sie nicht sofort verstehen."
Prof. Dr. Walter Krämer, Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik an der Universität Dortmund, Gründer und erster Vorsitzender des Vereins Deutsche Sprache und Träger des Deutschen Sprachpreises 1991. Autor zahlreicher Bestseller ("Lexikon der populären Irrtümer", "Wie lügt man mit Statistik" u.a.)
The change of millennia is a fitting symbol for an epoch of dramatic change in
human potentialities and human prospects. However, the pace of change itself, driven by an exploding technology, generates unease and may be responsible for the growth of unreason, of the appeal of junk science, of apocalyptic predictions, of alien abduction stories, of belief in astrology, creationism, voodoo anything that promises stability and reassurance in the age of change. The skeptical movement (and its Inquirer journal) provides a unique set of clear counter arguments. It is a beacon of rationality which will be essential if we are to solve the real problems of 21st century life.
Prof. Leon M. Lederman, Nobelpreisträger, Physik
Übersetzung: Der Übergang zwischen den Jahrtausenden ist ein passendes Symbol für die dramatischen Veränderungen in den Möglichkeiten und Aussichten der Menschheit. Der rasante Wandel, getrieben durch eine explodierende Technologie, verursacht jedoch Verunsicherungen, die wahrscheinlich für wachsende Unvernunft und die Anziehungskraft von ,junk science, für die Glaubensbeireitschaft für apokalyptische Vorhersagen, Entführungen durch Außerirdische, Astrologie, Kreationismus und Voodoo verantwortlich ist. Alles scheint anziehend, was Stabilität und Zuversicht in einem Zeitalter des Wandels verspricht. Die Skeptische Bewegung (und ihr Journal Skeptical Inquirer) bietet eine einmalige Zusammenstellung von klaren Gegenargumenten. Sie ist ein Lichtblick für eine Rationalität, die für die Lösung der realen Probleme des 21. Jahrhunderts unverzichtbar ist.
In der Wissenschaft werden Hypothesen aufgestellt und geprüft ein sozialer Vorgang,
der neben vielem Nutzen auch Lustgewinn mit sich bringt. Jedenfalls für den, der Spaß an Erkenntnissen hat, die dem gesunden Menschenverstand zuwiderlaufen. Eine besonders unterhaltsame Art der Wissenschaft ist ihr Bemühen um Abgrenzung von Forschungszweigen, die nicht oder nicht mehr sinnvoll sind. Wer daran Freude hat, der sollte in den Skeptiker blicken.
Gero von Randow, Wissenschaftsjournalist, Mitarbeiter der Wochenzeitschrift "DIE ZEIT" Herausgeber (Mein paranormales Fahrrad)
"Als Journalistin erlebe ich fast täglich, wie die rapide Qualität vieler Medien sinkt.
Es wird - oftmals aus Zeitmangel - nicht mehr gründlich recherchiert und immer häufiger wird der Leser auch mit verkappten PR-Artikeln konfrontiert. Denn bei vielen Medien ist die Werbeanzeige längst wichtiger als die Aufklärung des Verbrauchers. Außerdem macht Kritik Arbeit. Denn nicht selten drohen die Kritisierten mit Klagen und nur sehr wenige Redaktionen haben noch den Mut, unliebsame Dinge aufzudecken. Daher ist umso wichtiger, dass es noch Blätter wie den Skeptiker gibt, dessen Autoren den Dingen mit wissenschaftlicher Akribie auf den Grund gehen und sich auch nicht scheuen, vermeintliche Erfolgsstories in Frage zu stellen oder Scharlatane zu entlarven."
Bärbel Schwertfeger, Dipl. Psychologin und freie Journalistin, u.a. für Financial Times Deutschland, Handelsblatt, Welt, Wirtschaftswoche, Stern und die ZEIT sowie Buchautorin u.a. "Der Griff nach der Psyche - Was umstrittene Persönlichkeitstrainer in Unternehmen anrichten" und "Die Bluff-Gesellschaft - Ein Streifzug durch die Welt der Karriere".