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06.03.2012
| Prognosencheck 2007 |
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Die Prognosen und ihre Herkunft 2007 wurden ca. 140 Prognosetexte von 40 namentlich bekannten Auguren ausgewertet – dazu kommen noch 45 Prognosetexte von kommerziellen Astrologieseiten bzw. aus astrologischen Almanachen, die nicht namentlich gekennzeichnet sind. Die Zahl der einzelnen Prognosen ist wie in jedem Jahr nur ungefähr zu nennen, da sich hinter manchen Texten mehrere, nicht immer exakt trennbare Einzelprognosen verbergen (Beispiele folgen). Die Prognosen stammen überwiegend aus dem Internet (ca. 70 %), aus Zeitungen und Zeitschriften und aus Büchern (z.B. „Nostradamus 2007“ von Manfred Dimde oder „Huters Astrologischer Kalender 2007“). Wie wird ausgewertet? Die Auswertung der Prognosen geschieht unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit des Eintreffens einer Prognose. Hier gilt eine einfache Regel: Je genauer die Prognose, desto überraschender wäre auch ihr Eintreffen. Eine datumsgenaue Prognose (wie die eines katastrophalen Erdbebens in San Francisco) wäre eine absolute Sensation, aber bisher gingen alle so genau formulierten Prognosen daneben. Bei den weithin üblichen, schwammigen Aussagen (siehe die unten aufgeführte „Prognose“ von Rosalinde Haller) ist es für den Prognostiker leicht, im Nachhinein einen Treffer hineinzudefinieren – solche Prognosen können nicht als Treffer gezählt werden, da die Wahrscheinlichkeit des Eintreffens einer der vorausgesagten Katastrophen in einem der aufgeführten Länder (oder auf dem bezeichneten Kontinent) nicht zu vermeiden ist. Die Astrologen selbst weisen im Nachhinein natürlich gerne auf ihre „Treffer“ hin (Haller will bereits 1999 die Tsunami-Katastrophe von 2004 vorausgesehen haben), aber da die Prognose so allgemein gehalten war, zeigt dies nur, dass Astrologen und Hellseher eben keine genauen Prognosen machen können. Bei Prognosen für einzelne Ereignisse ist die Wahrscheinlichkeit, einen Treffer zu erzielen, wesentlich höher. Beispiele hierfür sind Fußballweltmeisterschaften oder Bundestagswahlen. Da es bei solchen Ereignissen nur eine begrenzte Anzahl möglicher „Ergebnisse“ gibt, sind Treffer kaum zu vermeiden. 2007 spielten solche Prognosen keine Rolle, lediglich ein Hellseher sah – richtig! – voraus, dass die deutschen Fußballdamen mindestens Platz 3 bei der WM belegten (bekanntlich holten sie sogar den Titel). Die anstehende Fußball-EM 2008 dürfte für mehr einschlägige Prognosen sorgen und die Prognostiker hierzulande dürften in der Mehrheit Erfolge der deutschen Mannschaft prognostizieren. Die Qualität der einzelnen Prognosen Einige Prognosen sind klar und deutlich formuliert und damit gut auswertbar, z. B. die folgende von Nikki Pezaro: war will break out between (Webseite von Nikki Pezaro) oder die in dem Blog Reader’s Edition erwähnte Lottoprognose eines Hellsehers namens Emanuell Charis vom 28.11.2007 angesichts des damals auf etwa 30 Millionen angewachsenen Lottojackpots: Keine seiner Zahlen (4 - 6 - 23 - 27 - 31 – 32) wurde tatsächlich gezogen! Die überwiegende Mehrzahl der Prognosen ist jedoch eher schwammig und mehrdeutig formuliert. Bestimmte Autoren sind geradezu berühmt für ihren verklausulierten Stil, der Nostradamus mit seinen kryptischen Prophezeiungen vor Neid erblassen ließe. Beispiele hierfür: "Süd-Ost-Asiatischer Bereich
Letztere Prognosen sind nicht zu bewerten. Die Autoren selbst allerdings deuten – im Nachhinein – immer irgendetwas Reales in solche Texte hinein. Stürme/Wasser, Überschwemmungen, Muren, Beben. Indonesien Taifune, Wellen - mittlere Tsunami, größere Überschwemmungen ab 2007. Madagaskar (Rosalinde Haller auf hellsehen.net) "Viele Probleme müssen angepackt werden, was mit der Ausbildung und Lehre für junge Menschen zu tun hat. (SA/AP=ZE/VU=WI/ME=SO/ME). Erfahrungen der Älteren sind für diese Aufgaben gefordert. Alle Energie sollte für unser Volk zum Ziel für wirtschaftliche Zufriedenheit eingesetzt werden." (Ruth Brummond, „Was bringt uns das Jahr 2007“,Astrologischer Beitrag vom 06.11.2006 auf astrologie.de) Die weiteren Planetenbilder, die sich um diese Achse gruppieren, müssen also vor diesem Hintergrund gedeutet werden. Doch zunächst einige Hauspositionen dieser wichtigen Faktoren: AS im 12. MC - Haus, ZEUS im 12. MC - Haus: Im Hintergrund von anderen gezwungen werden die Führung zu übernehmen. MOND in der Nähe zu Spitze 4.MC Haus und im 4. AS - Haus: Verhandlungen, Dialoge aus kultur-religiösen Gründen. Von anderen Staaten (NATO) um Hilfe gebeten werden. (Ausschnitt von www.astrosysteme.de als Deutschland-Prognose, gefunden am 19.12.2006 – Ausschnitt) Schwerpunkte der Prognosen für 2007 Besondere Schwerpunkte waren 2007 nicht zu entdecken, Es überwogen allgemeine, unklare Aussagen, die sich nur schwer prüfen lassen.
Zu den eindeutigen Klassikern der Prognosezunft zählen die Voraussagen von Umwelt- und Naturkatastrophen sowie von bevorstehenden Kriegen bis zum baldigen Ende der Welt. Für letzteres sei auf die Webseite der „Ontario Consultants for Religious Tolerance“ (religioustolerance.org) verwiesen, die seit vielen Jahren Endzeitprognosen sammeln und im Internet (mit Quellenangabe) zur Verfügung stellen. In der Regenbogenpresse findet man zum Jahreswechsel häufig – in der Regel astrologisch motivierte – Voraussagen zu einzelnen Prominenten. Dort geht es um die üblichen Regenbogenthemen Gesundheit, Karriere und Liebesglück. Auch hier sind die – normalerweise sehr kurzen Texte – extrem vage gehalten. Wird tatsächlich einmal eine exakte Vorhersage jenseits solcher Sätze wie „könnte mit Gesundheitsproblemen zu rechnen sein“ getroffen, erweisen sich diese ebenfalls in der Regel als falsch. Für 2007 hat der Autor allerdings keine konkreten Prognosen aus diesem Bereich gefunden. Treffer für das Jahr 2006 Richtig eindeutige und überraschende Treffer gab es nicht – es sei denn man zählt die Prognosen von Galileo Mystery (siehe unten) dazu. Natürlich hatte Nikki Pezaro mit Luciano Pavarotti einen wirklich gestorbenen auf ihrer „Todesliste“, aber bei der Auswahl von bekannt kranken und sehr alten Menschen war das wenig überraschend. Wurden für 2007 besondere Ereignisse erfolgreich vorhergesagt? Erstmals seit Jahren gibt es hier etwas Detailliertes zu berichten, das allerdings sehr genau zu obigem Schema passt. In der Fernsehsendung Galileo Mystery machte die Wahrsagerin Liane Ott für den Zeitraum zwischen dem 5. Juni und dem 5. Juli fünf Voraussagen, von denen 3 am Ende überprüft wurden. War ihre Prognose einer Fußverletzung von Frau Blair ebenso falsch wie die Voraussage von Fußballkrawallen bei einem Meisterschafts- oder Pokalspiel in Bayern (solche Spiele fanden in dem Zeitraum gar nicht statt), so schien ihre dritte Prognose ein toller Treffer zu sein, allerdings nur auf den ersten Blick. Sie sagte einen Terroranschlag in England voraus, bei dem allerdings keine Verletzten zu beklagen wären und „alles gut aus geht“. Tatsächlich wurden im Prognosezeitraum 2 Autobomben in London (England!) gefunden und es gab einen Anschlag in Glasgow (Schottland). Das von der Wahrsagerin dazu gezeichnete Bild könnte man als „Picadilly Circus“ identifizieren, wenn man denn will – aber der hatte mit den Anschlägen nichts zu tun. Bauscht man die – wenigen – richtigen „Details“ (England, Anschlag, keine Toten) auf, dann war die Prognose zumindest überraschend (exakt allerdings nicht – oder würde jemand verstehen, wenn die Innenstadt von London deswegen einen Monat lang gesperrt worden wäre???). Bessere Treffer gab es allerdings auch zu begutachten: Bemerkenswertes Bei den Prognosen von anderen Geschehnissen fragt man sich jedoch, ob das wirklich ernst gemeint war. Eine kleine Auswahl im Original:
Börsenastrologen beherrschen die Kunst der pseudoexakten Prognose fast perfekt. Ihre Texte sind häufig mit Fachbegriffen gespickt und wirken durchaus seriös – können aber bei näherer Betrachtung nicht überzeugen. Zwei Beispiele von Uwe Kraus belegen das eindrucksvoll: Der Februar sieht anfangs relativ moderat aus bis etwa zum 13. Februar. Zunächst laufen Jupiter/Uranus-, Jupiter/Venusaspekte. Der Großaspekt Jupiter/Uranus ist noch am Ausklingen. Insofern leicht positive Komponenten für den Mundanbereich, also die Gesamtentwicklung. In der zweiten Monatshälfte allerdings sieht es weniger günstig aus. Hier sehen wir Saturn/Neptun. Saturn ist rückläufig und bewegt sich auf eine Opposition zu Neptun hin, die erfahrungsgemäß nicht ganz so erquickend ist. Im letzten Jahr hat sie nicht so stark zugeschlagen und Negatives evoziert, aber man muss aufpassen welche Konstellationen da wirken. Der Mai steht weiterhin unter mundan interessanten Aspekten. Insbesondere die Jupiter/Uranusquadratur sieht erfrischend aus von Anfang Mai bis ca. 20. Mai. Die kleineren Aspekte sind zum großen Teil angenehm für diesen Wonnemonat. Zunächst Venus- und Merkuraspekte zu Pluto recht positiv. Danach allerdings ab dem 09. Mai Sonne/Saturn, Sonne/Neptun, dann Mars/Pluto bis zum 14. Mai. Eine Mischung aus Härte, Schwächung und Aggression. Dies wird bestätigt durch Mars/Saturn um den 19. Mai: klassisch für Kriegsaktivitäten und um den 23. Mai Mars/Neptun: ein Aspekt der Schwächung, der Epidemien, allerdings recht kurzfristig. (Uwe Kraus zum Mai 2007 – der DAX stand am 31.5. übrigens auf 7790 Punkten)
Ein Vergleich mit den DAX-Schlußständen liefert für diesen Monat genau 6 Treffer bei 21 Börsentagen – also eine Quote von 29%. Die auf seiner Webseite astrax.de zu findende Aussage "Zur Zeit schwankt die Trefferquote/Monat zwischen 46 % bis 86 %" ist damit definitiv falsch. Im Dezember 2006 lag seine Trefferquote mit ca. 26% sogar noch niedriger... Ansprechpartner für die Prognosenauswertung der GWUP Die Prognosen werden von Michael Kunkel aus Mainz gesammelt und ausgewertet. Von Hause aus Mathematiker und normalerweise als Consultant für verschiedene Versicherungsunternehmen tätig, sammelt er seit 6 Jahren Prognosen von Astrologen, Wahrsagern und Hellsehern und wertet sie jeweils zum Jahresende aus. Sie erreichen ihn unter der Telefonnummer (0160) 90733538 oder per E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Umfangreichere Informationen (auch einige der Originalprognosen) zu den Prognosen des Jahres 2007 und den Vorjahren finden Sie im Internet unter www.wahrsagercheck.de. Natürlich! Ich bin ständig auf der Suche nach neuen Prognosen. Wer meine Internetseite „Wahrsagercheck“ besucht, findet – neben Voraussagen für die Jahre 2002 bis 2007 – auch immer eine Auswahl von Prognosen für die nähere Zukunft. Zur Zeit (13.12.2007) sind dort noch keine Vorhersagen für das Jahr 2007 zu finden, aber das wird sich in den nächsten Tagen rasch ändern. Traditionell verkünden nämlich die meisten der prophetisch tätigen Astrologen, Wahrsager und anderen Vorher-Seher ihre Prognosen Ende Dezember. Hinweise auf Vorhersagen nehme ich gerne entgegen – eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. genügt. Weiterführende InformationenInternetseiten
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