Wünschelrute und Astrologie - Interview mit Richard Schorn, GWUP-Regionalgruppe München Drucken E-Mail

Richard Schorn, GWUP-Gründungsmitglied

Die GWUP wurde 1987 gegründet. Einer, der von Anfang an dabei war, ist Richard Schorn, pensionierter Lehrer aus Kaufbeuren. Wir haben ihn gefragt, was ihn an der GWUP und dem Münchener Stammtisch reizt.

 

 

 

 

 

 

Herr Schorn, Sie waren 1987 eines der ersten Mitglieder der GWUP. Was hat Sie dazu bewogen, einem Skeptiker-Verein beizutreten?

Mein Vater war ein geborener Skeptiker. Ich hatte seit den sechziger Jahren wegen der „Mathematical Games“ von Martin Gardner den Scientific American abonniert und wusste daher, dass es in USA Skeptiker gibt. 1986 habe ich zufällig in einer wissenschaftlichen Zeitschrift eine (sehr) kleine Anzeige über die Gründung einer deutschen Skeptiker-Organisation gelesen. Nachdem dieser Verein wohl der einzige war, der sich  wissenschaftlich mit „Aberglauben“ verschiedenster Schattierungen beschäftigte, wurde ich Mitglied,

 

Als ehemaliger Oberstudiendirektor haben Sie selbst jahrzehntelang unterrichtet.War Aberglaube unter Ihren Schülern sehr verbreitet?

Ab 1980 habe ich nur noch Mathematik und Informatik unterrichtet, die Fächer sind weitgehend aberglaubenresistent.

 

Seit Initiierung der Münchener Regionalgruppe im Jahre 2000 sind Sie regelmäßiger Gast beim Skeptiker-Stammtisch. Was gefällt Ihnen daran am besten?

Man lernt gleichgesinnte Leute kennen.


Warum glauben Sie, sollte ein Interessent bei uns mal reinschnuppern?

Leute, denen das Überangebot von schwachsinnigen Fernsehsendungen (meist private Sender) und Presseberichten über Astrologie, Heilern, Psychokinese u.ä. auf den Geist geht.

 

 

Die Fragen stellte Holger von Rybinski.

 

 

 



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