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14. GWUP-Konferenz 2004 Vortragabstrakt von Holm Hümmler:

Freie-Energie-Maschinen

Freie-Energie-Maschinen sind Geräte, die nutzbare Energie (etwa in Form von Bewegung, elektrischem Strom oder Wasserstoff) in größerem Umfang liefern, als ihnen zugeführt werden muss. Anders als beim klassischen Perpetuum mobile behaupten die Entwickler von Freie-Energie-Maschinen jedoch, ihre Erfindungen stünden nicht im Widerspruch zu den Hauptsätzen der Thermodynamik. Die gewonnene Energie entstünde nicht aus dem Nichts, sondern würde der freien (also überall vorhandenen und beliebig verfügbaren) Energie der Umgebung entzogen. Zum Teil wird das Prinzip daher auch mit Sonnen- und Windenergie oder Erdwärmeanlagen verglichen. Der Vortrag erläutert zunächst kurz die thermodynamische Größe der freien Energie und zeigt, warum diese nicht identisch sein kann mit der angeblichen Energie, die Freie-Energie-Maschinen antreibt. Dann wird die vorgebliche Wirkungsweise von Freie-Energie-Maschinen dargestellt und mit einem klassischen Perpetuum Mobile verglichen. Verschiedene Modelle werden beschrieben und die einzelnen Arbeitsschritte physikalisch hinterfragt. Abschließend ist die Frage zu diskutieren, ob Freie-Energie-Maschinen tatsächlich etwas Neues sind oder nur ein sprachlicher Ersatz für den in Verruf geratenen Begriff des Perpetuum mobile.

Dr. rer. nat. Holm Gero Hümmler studierte Physik an der Universität Frankfurt und promovierte am Max-Planck-Institut für Physik und der Technischen Universität München. Zurzeit ist er Projektleiter in einer mittelständischen Strategieberatung.


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