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14. GWUP-Konferenz 2004 Vortragabstrakt von Andrea Kamphuis: Gummibänder, die Raum und Zeit überwinden: die seltsamen Psi-Felder des Rupert Sheldrake Seit über zwanzig Jahren macht der britische Biologe
Rupert Sheldrake mit seiner Theorie der morphischen bzw. morphogenetischen
Felder von sich reden, allerdings unter Laien erheblich mehr als unter
Fachkollegen. Während seine frühen Werke "Das schöpferische
Universum" und "Das Gedächtnis der Natur" einen theoretischen
Schwerpunkt hatten, schildert er in seinen jüngeren Büchern
(zuletzt: "Der siebte Sinn des Menschen") vor allem Experimente, mit denen
man die Existenz solcher Felder angeblich ganz leicht nachweisen kann oder
dies bereits getan hat. Der Vortrag gibt einen Überblick über die
mutmaßlichen Eigenschaften der Sheldrake'schen Felder, zeigt die
Wurzeln seiner Theorie in der theoretischen Biologie bzw. Entwicklungsbiologie auf
und weist auf die Schwächen seiner Definitionen, Metaphern und Beispiele
hin. Außerdem soll gezeigt werden, dass die von ihm vorgeschlagenen
Experimente alles andere als einfach sind, dass seine umfangreichen Umfragen
über paranormale Fähigkeiten von Menschen und Tieren sehr wenig
über die Existenz solcher Felder aussagen und dass seine aus der
Fachliteratur entnommenen Belege oft auf tönernen Füßen stehen. Die ehemalige Skeptiker-Redaktionsleiterin Andrea Kamphuis hat 1999 in theoretischer Biologie promoviert und arbeitet seitdem als freie Literaturübersetzerin, Lektorin und Autorin mit dem Schwerpunkt naturwissenschaftliches Sachbuch. |
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