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Zusammenfassung zum Workshop von Prof.
Dr. Wolfgang Hell
Zahlen, Daten, Fakten versus
Interpretationen. Über den kritischen Umgang mit Ergebnissen
(1) Linkshänder sterben früher als Rechtshänder (2) In Städten sind die Menschen schneller zu Fuß als in Dörfern (3) Wenn Menschen nach der Anzahl ihrer gegengeschlechtlichen Geschlechtspartner gefragt werden, geben Männer eine höhere Zahl an als Frauen (geht das überhaupt?) (4) In den USA haben Ehepartner häufiger als per Zufall zu erwarten ist, den selben Anfangsbuchstaben des Vornamens (beim Nachnamen sollte dies eher nicht wundern) An diesen und vielen anderen Beispielen möchte ich den Unterschied zwischen Zahlen und Fakten (alle obigen Befunde stimmen) und den darauf basierenden Interpretationen zeigen. Der Streit in der Wissenschaft (und auch der mit den Parawissenschaften) geht in vielen Fällen nicht um die Daten selbst, sondern um die Folgerungen aus den Daten. Ich werde Sie diese und andere Beispiele bearbeiten lassen, das heißt, Sie sollen für den vorgestellten Befund viele denkbare Interpretationen finden. Zwischendrin erfahren Sie von mir immer wieder einmal etwas über Artefaktmöglichkeiten. Ganz zum Schluss bringe ich eine etwas systematischere Zusammenfassung. Sie können lernen, (1) dass ein Befund oft viele Interpretationen hat Wolfgang Hell: Studium der Physik in Heidelberg und Frankfurt,
Diplom 1974. Promotion 1977 in Psychologie an der Universität
Konstanz. 1985 Habilitation an der Universität Konstanz in
Psychologie über Aufmerksamkeit. Seit 1987 Professor für
Angewandte Psychologie an der Universität Münster. "Who is Who"-Eintrag
auf den GWUP-Seiten. |
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