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Homöopathieforschung an der Universität Leipzig

Klaus Keck

Im November 2003 überraschte die Universität Leipzig die Öffentlichkeit mit einer sensationellen Pressemitteilung (Universität Leipzig 2003). Forschern des Institutes für Pharmazie sei es gelungen, anhand objektiver Parameter den Nachweis zu erbringen, dass die Kontraktionen von Muskelpräparaten durch homöopathische Verdünnungen von Belladonna auch dann noch gehemmt wurden, wenn die Lösungen so weit verdünnt waren, dass keine Wirkstoffmoleküle mehr vorhanden sein konnten. Für diese Wirkung sei es erforderlich, dass die Lösungen nach der homöopathischen Vorschrift beim Verdünnen geschüttelt werden. Gerührte Lösungen seien unwirksam. Die Forscher, die Apothekerin Franziska Schmidt, Prof. Dr. Wolfgang Süß und Prof. Dr. Karen Nieber haben für diese Arbeit den Hans-Heinrich-Reckeweg-Preis 2003 erhalten. Die Experimente wurden in der Zeitschrift Biologische Medizin veröffentlicht (Schmidt, Süß, Nieber 2004).

Warum sie ihre Experimente durchgeführt haben, begründen die Autoren so: „Eine objektive Beurteilung der Homöopathika ist erst möglich, wenn durch analytisch-chemische und pharmakologische Methoden ein Wirkungsnachweis mit naturwissenschaftlich fundierter Begründung erbracht wird. Deshalb ist es das Ziel dieser Studie, ein In-vitro-Testsystem zu etablieren, an dem Wirkeffekte von ausgewählten homöopathischen flüssigen Verdünnungen nachgewiesen werden können" (Schmidt, Süß, Nieber 2004, S. 32).

Belladonna in der Homöopathie

Belladonna (oder Atropin), ein Extrakt aus der Tollkirsche (Atropa belladonna), wirkt entspannend auf die Muskulatur und wird beispielsweise in der Augenheilkunde zum Erweitern der Pupille eingesetzt. Die „Wirksamkeit" eines homöopathischen Arzneimittels wird durch eine Arzneimittelprüfung ermittelt. Dazu wird untersucht, welche Symptome das Arzneimittel bei gesunden Probanden hervorruft. Nach dem Prinzip Similia similibus curentur wird geschlossen, dass dieses Arzneimittel geeignet ist, Krankheiten zu heilen, welche die gleichen Symptome aufweisen. Während früher einzelne Personen die Prüfung durch Selbstbeobachtung vornahmen und zufällige Befindlichkeitsstörungen in das Ergebnis einflossen, versucht man heute diese individuellen Einflüsse durch Prüfung von Probanden-Gruppen in placebokontrollierten Doppelblindstudien auszuschließen. In den letzten Jahren sind einige Untersuchungen mit Belladonna C30 (entspricht D60) bekannt geworden (Walach et al. 2001; Goodyear, Levis, Low 1998). Diese umfangreichen Studien haben gezeigt, dass Belladonna-Hochpotenzen beim Menschen keine nachweisbare Wirkung haben. Warum die Autoren gerade dieses auch aus homöopathischer Sicht unwirksame Präparat für ihre Versuche verwendet haben, bleibt unverständlich. Dennoch ist es lohnenswert, sich die Leipziger Versuche etwas genauer anzusehen.

Die Experimente

Zur Analyse der Leipziger Experimente standen neben der oben genannten Veröffentlichung die Diplomarbeit von Sebastian Michael (Michael 2004) und die Dissertation von Kirsten Radau (Radau 2005) aus derselben Arbeitsgruppe zur Verfügung. Wie andernorts ausführlicher beschrieben (Bruhn, Wielandt, Keck 2005), wurden die Versuche wie folgt durchgeführt: Die Kontraktion von Muskeln wird durch ein Signal von den Nervenzellen eingeleitet. Dabei setzen die Nervenzellen Acetylcholin (ACh) frei, das an spezifische Rezeptoren auf den Muskelzellen bindet. Diese Bindung führt über Folgereaktionen zur Kontraktion des Muskels. Atropin kann ebenfalls an diese Rezeptoren binden. Diese Bindung bewirkt keine Kontraktion des Muskels, verhindert aber die Bindung später zugegebener ACh-Moleküle und hemmt somit die Kontraktion des Muskels. (Man kann die Interaktion des ACh bzw. des Atropins mit dem Rezeptor auf der Muskelzelle, die schließlich zur Kontraktion des Muskels führt, mit einem Schlüssel-Schloss-Mechanismus vergleichen. ACh entspricht dem passenden Schlüssel, mit dem man das Schloss öffnen kann; Atropin dagegen einem Schlüssel, der zwar in das Schloss passt, dem aber ein paar Kerben fehlen, sodass man ihn nicht drehen kann - und wenn er im Schloss steckt, verhindert er die Einführung des richtigen Schlüssels.) Zwei weitere Versuchsreihen wurden mit der „Substanz P" (SP), einem weiteren Neurotransmitter, durchgeführt, der durch Freisetzung von Acetylcholin ebenfalls zu einer Kontraktion von Muskelzellen führt. Die Autoren spannten nun ein Muskelpräparat des Dünndarms (Ileum) oder des Magens (Fundus/Corpus) der Ratte in einer geeigneten Nährlösung zwischen zwei Trägern ein und maßen die Intensität der Muskelkontraktion durch Messung der Kraft, die auf einen Kraftsensor ausgeübt wird. Die Messgröße ist die Kraft in mN (Millinewton). Der Verlauf der Kraftänderung wurde in so genannten Registraten aufgezeichnet. Durch Verwendung von zwei Muskelpräparaten, die jeweils mit beiden Transmittersubstanzen (ACh und SP) stimuliert wurden, ergeben sich vier Versuchsreihen. Wir beschränken uns im Folgenden auf die beiden Versuchsreihen mit Acetylcholin. Zunächst wurde gemessen, welche Muskelkontraktion die Zugabe von ACh in die Nährlösung bewirkt (Abb. 1, Kontrollkontraktion-1).

Versuchsaufbau Abb. 1 Idealisierter Versuchsablauf eines Leipziger Experimentes. ACh: Acetylcholinzugabe zur Stimulation des Muskelpräparates, Bel: Zugabe der Belladonna-Verdünnung.


Nach einer Regenerationszeit von 20 Minuten wurde der Versuch mit demselben Muskelpräparat wiederholt, aber vor der Zugabe von ACh die Belladonnalösung zugegeben (Abb. 1, Veränderte Kontraktion). Anschließend wurde erneut eine Kontrollkontraktion gemessen (Abb. Kontrollkontraktion- 2). Der Mittelwert aus der ersten und zweiten Kontrollkontraktion wurde als Referenzwert benutzt. Als Ergebnis wurde ein Wert erhalten, der die durch die Belladonna-Lösung angeblich verminderte oder erhöhte Kontraktion in Prozent der Kontrollkontraktion darstellt.

Ergebnisse

Als wichtigstes Ergebnis aller vier Versuchsreihen formulierten die Autoren auf S. 36: „Die Hochpotenzen (D60, D100) hemmen die ACh- und SP-induzierten Kontraktionen an Fundus/Corpus- Präparaten und Ileumpräparaten statistisch signifikant. Die vergleichende Prüfung mit nichtpotenzierten Belladonnaverdünnungen ergibt lediglich eine 10%ige nichtsignifikante Hemmung bei einer Verdünnung von V100." (Dabei steht die Abkürzung V für die gerührten Potenzen.) Sehen wir uns zwei konkrete Ergebnisse genauer an, und zwar die Ergebnisse für die Magen- und Dünndarm-Muskelpräparate (Abb. 2 und 3).

Belladonna-Wirkung 1 Abb. 2 Durch Zugabe von Belladonna-Verdünnungen bewirkte Änderung der Kontraktion von Corpus/Fundus-Muskelpräparaten. D-Verdünnungen: geschüttelte, V-Verdünnungen: gerührte Verdünnungen. Für die beiden Abbildungen wurden die aus den Originalgrafiken abgegriffenen Werte eingesetzt.

Die Autoren schließen aus den Daten des ersten Experiments (Abb. 2), dass die geschüttelten Lösungen D6 und D10 im Gegensatz zu den gerührten Lösungen V6 bis V10 eine signifikante Zunahme der Kontraktion bewirken, also eine Umkehr der Wirkung der Urtinktur. Höhere Potenzen haben keinen Einfluss auf die Kontraktion. Die Hochpotenz D32 bewirkt weder eine Steigerung noch eine Hemmung der Kontraktion. Messergebnisse für die Hochpotenzen D60 und D100 fehlen in diesem Experiment. Außerdem fehlen alle Messergebnisse, die mit den gerührten Lösungen V32, V60 und V100 erzielt wurden. Es ist bemerkenswert, dass in der Zusammenfassung und im Diskussionsteil der Veröffentlichung diese fehlenden Werte trotzdem mit in die Aussage einbezogen werden, wonach die Hochpotenzen D60 und D100 eine Hemmung der Kontraktion bewirken.

Belladonna-Wirkung 2 Abb. 3. Durch Zugabe von Belladonna-Verdünnungen bewirkte Änderung der Kontraktion von Dünndarm-Muskelpräparaten. D-Verdünnungen: geschüttelte, V-Verdünnugen: gerührte Verdünnungen.

Nach Ansicht der Autoren beweist das zweite Experiment (Abb. 3), dass die Hochpotenzen D32, D60 und D100 die Kontraktion der Muskelpräparate signifikant hemmen, während auch hier, wie bereits in Abb. 2 gezeigt, die niedrige Potenz D6 die Kontraktion steigert. Auch bei dem Versuch mit den Dünndarm-Muskelpräparaten fehlen die Vergleichswerte mit den gerührten Hochpotenzen V32, V60 und V100. Damit fehlt der Beleg für die Aussage der Autoren, dass geschüttelte Belladonna- Hochpotenzen bei beiden Versuchen die Kontraktion hemmen, während bloß gerührte Verdünnungen die Kontraktion nicht beeinflussen. Die Versuche mit der Substanz P, die wir hier nicht wiedergeben, zeigen ähnliche Resultate. Bei späteren Versuchen verwenden die Autoren ausschließlich Dünndarmpräparate und Acetylcholin als Stimulans. Folgt man der Argumentation der Autoren und akzeptiert, dass die Messwerte die homöopathische Aktivität der Präparate wiedergeben, dann kann man die Ergebnisse wie folgt zusammenfassen: 1. Beim Potenzieren werden Potenzbereiche durchlaufen, bei denen sich die physiologische Wirkung der Arzneimittel umkehrt. 2. Erst bei hohen Potenzen zeigt das Arzneimittel wieder die ursprüngliche Wirkung der Urtinktur. 3. Die mit dem Test gemessene physiologische Wirkung der Hochpotenzen ist so hoch, dass selbst bei einer versuchsbedingten Verdünnung der potenzierten Lösungen von 1:1000 die ACh-induzierte Muskelkontraktion noch zu 50% gehemmt wird. Mit der festgestellten Wirkungsumkehr widersprechen die Ergebnisse der Autoren in entscheidenden Punkten der homöopathischen Lehre: Hahnemann ging davon aus, dass ein Arzneimittel beim Verdünnen bzw. Potenzieren immer wirkungsvoller wird. Die Konsequenzen für einen Homöopathen, der diese Ergebnisse ernst nimmt, sind im Kasten auf S. 107 dargestellt. Diese naheliegenden Zusammenhänge wurden von den Autoren nicht erwähnt.

Theoretische Prüfung der Ergebnisse

Hahnemanns Hypothese über die Wirkung des Potenzierens lautet: „Ungemein wahrscheinlich wird es hierdurch, daß die Materie mittels solcher Dynamisationen (Entwickelungen ihres wahren, innern, arzneilichen Wesens) sich zuletzt gänzlich in ihr individuelles geistartiges Wesen auflöse und daher in ihrem rohen Zustande, eigentlich nur als aus diesem unentwickelten geistartigen Wesen bestehend betrachtet werden könne" (Hahnemann 1842). Diese Hypothese ist nicht wissenschaftlich, da sie nicht falsifizierbar ist (siehe z.B. Friedrich 2003). Die Aussage, die man aus der Arbeit von Schmidt, Süß und Nieber extrahieren kann, würde demgegenüber lauten: Hochpotente Belladonnalösungen im Bereich von etwa D20 bis D100 enthalten irgendetwas, das am Rezeptor des Muskels den gleichen Effekt bewirkt wie konzentriertere Lösungen von Belladonna: Sie verhindern die Bindung des Acetylcholins und hemmen auf diese Weise die Kontraktion der Muskeln. Nach der homöopathischen Lehre ist der Potenzierungseffekt natürlich nicht auf Belladonna beschränkt, sondern gilt für alle Substanzen - organische wie anorganische. Allgemein formuliert müsste die Hypothese Hahnemanns, ergänzt durch die Ergebnisse der Autoren, demnach lauten: Durch Schütteln und Verdünnen wässriger Lösungen werden die darin enthaltenen Moleküle in „geistartige Einheiten" umgewandelt, welche die gleichen chemischen und physikalischen Eigenschaften haben wie die Ausgangsmoleküle selbst. Nennen wir dies die „Leipziger Homöopathie-Hypothese". Aus der Sicht des Naturwissenschaftlers ist die Beurteilung dieser Ergebnisse sehr einfach: Der verwendete Test ist spezifisch für Atropin-Moleküle. Wenn die Verdünnung so hoch ist, dass keine Atropin-Moleküle mehr vorhanden sind, können auch keine Atropin-Moleküle gemessen werden. Die Messergebnisse der Autoren müssen daher falsch sein. Prüfungen von Hypothesen kann man sowohl empirisch, also durch Experimente, durchführen als auch theoretisch, durch Plausibilitätserwägungen auf der Basis unseres wohlbestätigten Hintergrundwissens. Zur theoretischen Prüfung nehmen wir an, die Leipziger Homöopathie-Hypothese sei richtig. Dann hätten wir mit folgenden Konsequenzen zu rechnen: Erste Konsequenz: Durch die Schüttelprozedur wird ein immaterielles Abbild oder ein „geistartiges Molekül" erzeugt, das mit dem Zielmolekül (Rezeptor) genauso interagiert wie das Originalmolekül. Das wäre keine Materie-Materie-Wechselwirkung mehr, wie wir sie kennen, sondern ein völlig neuer, bisher unbekannter Mechanismus. Unsere Vorstellungen über die Wechselwirkung von Materie wären grundlegend falsch. Unser gesamtes biologisches Wissen, das auf Experimenten in Gegenwart von Wasser beruht, müsste in Frage gestellt werden, weil nicht entschieden werden könnte, ob Versuchsergebnisse durch die Versuchssubstanzen oder durch Abbilder bzw. „geistige Moleküle" von anderen Substanzen bewirkt wurden. (Es ist gewiss nicht übertrieben, wenn man die Bedeutung dieser neuen Erkenntnis, wäre sie richtig, mit der von Einsteins Relativitätstheorie vergliche.) Zweite Konsequenz: Bei den Zersetzungsvorgängen von biologischem Material im Einzugsgebiet eines Flusses gelangen zwangsläufig Spuren aller biologisch relevanten Substanzen in das Grundwasser und in die abführenden Bäche. Bei den vielen Schüttel- und Verdünnungsvorgängen, die das Wasser erfährt, bis es in die städtischen Leitungen gelangt, müssten alle diese Substanzen zwangsläufig potenziert werden. Jeder Tropfen Wasser, der aus der Leitung fließt, müsste letztlich so gut wie alle löslichen Moleküle, die bei den Lebensprozessen eine Rolle spielen, in Form von „geistartigen Molekülen" enthalten. Grundlegend für alle Lebensvorgänge sind spezifische molekulare Interaktionen, welche die verschiedensten Vorgänge steuern. Voraussetzung dafür ist, dass bestimmte Moleküle zeitlich befristet in einer bestimmten Konzentration an einem bestimmten Ort präsent sind und an entsprechenden Bindungsstellen innerhalb der Zellen oder an deren Oberfläche binden und damit Folgereaktionen auslösen. Ohne diese Steuerungsreaktionen ist Leben undenkbar. Wenn alle Moleküle überall in physiologisch wirksamen Konzentrationen vorhanden wären, könnten keine spezifischen biologischen Reaktionen mehr stattfinden. Unsere theoretische Prüfung führt also zu der Schlussfolgerung: Die Leipziger Homöopathie-Hypothese ist mit der Existenz von Leben unvereinbar.

Leipziger Forscher widerlegen Hahnemann
Wirkungsumkehr (schematisch) Zwei Jahrhunderte lang galt für die Homöopathie die von Hahnemann aufgestellte Regel, nach der die Wirksamkeit eines Arzneistoffs bei Potenzierung bzw. Verdünnung zunimmt. Die hier analysierten Arbeiten von Schmidt, Süß und Nieber an der Universität Leipzig widersprechen dieser Grundregel der Homöopathie (Schmidt, Süß, Nieber 2004). Setzt man die bekannte Hemmung der Muskelkontraktion von konzentrierten Belladonnalösungen voraus (Bereich A in der Abbildung), so zeigen die von den Forschern veröffentlichten Daten eine zweimalige Wirkungsumkehr bei zunehmender Potenzierung.

Die Forscher beschreiben eine erste Wirkungsumkehr bei verhältnismäßig niedrigen Potenzen, D6 bis D9 (Bereich B). Bei höheren Potenzen (ab etwa D20 bis D100) finden die Forscher eine zweite Wirkungsumkehr (Bereich C). Hier zeigt das Arzneimittel, wie die Autoren berichten, wieder die Wirkung, die es schon bei niedrigen Potenzen hatte. Die Wissenschaftler haben keine Werte im Bereich A gemessen. Dieser Bereich wurde in der Abbildung hinzugefügt. Er ist belegt durch die bekannte Giftwirkung der Tollkirsche. Für einen Homöopathen, der diese Forschungsergebnisse ernst nimmt, ergeben sich folgende Konsequenzen: Er muss damit rechnen, dass die Wirksamkeit eines homöopathischen Präparates beim Menschen sich mit der Potenzierung in gleicher Weise verändert und dass es Potenzbereiche gibt, in denen das Präparat gegensätzliche Wirkungen zeigt. Er muss in Betracht ziehen, dass seine homöopathischen Arzneimittel je nach gewählter Potenz entweder überhaupt nicht wirken oder, ähnlich wie die konzentrierten Stoffe, schädliche oder gar giftige Wirkungen haben. Um diese Nebenwirkungen hoher Potenzen beurteilen zu können, müssten Tierversuche durchgeführt werden. Auch diese könnten keinen sicheren Hinweis auf die Gefährlichkeit dieser Präparate liefern, da nach der homöopathischen Lehre die Patienten unterschiedlich auf homöopathische Präparate reagieren. Ohne Zulassung durch eine Kontrollbehörde dürften homöopathische Präparate nicht in den Verkehr gelangen. Es müsste gefordert werden, dass die Verpackungen mit Hinweisen auf die gefährliche Wirkung und kindersicheren Schraubverschlüssen versehen werden. Klaus Keck

Literatur: Schmidt, F.; Süß, W. G.; Nieber, K. (2004): In-vitro-Testungen von homöopathischen Verdünnungen. Biologische Medizin 33, 32-36.

Methodische Kritik der Experimente

Wir hatten mehrfach vergeblich darum gebeten, uns auch die Diplomarbeit von F. Schmidt (Schmidt 2002), welche die Grundlage für die Veröffentlichung darstellt, und die Originalregistrate zugänglich zu machen. Wie bereits erwähnt, ist es nicht erforderlich, die Daten der Autoren experimentell zu prüfen, um die Unhaltbarkeit der Ergebnisse zu erkennen. In den folgenden Ausführungen wird nur dargelegt, welche Fehler vermutlich zu den falschen Ergebnissen geführt haben. Auf unseren Webseiten haben wir unsere Einwände ausführlich dargestellt (Bruhn, Wielandt, Keck 2005). Hier müssen ein paar kurze Hinweise genügen. 1. Zur Herstellung von Hochpotenzen muss ein Verdünnungsmittel, in diesem Falle Wasser, zu Verfügung stehen, das die Ausgangssubstanz oder deren „geistartige Einheiten" in einer geringeren Konzentration bzw. Potenz enthält als die zu potenzierende Lösung. Wie oben erläutert, sollte jedoch das normale Leitungswasser bereits alle biologisch wirksamen Substanzen in hochpotenter Form enthalten. Die Herstellung von reinen Hochpotenzen irgendwelcher Substanzen ist also aus prinzipiellen Gründen unmöglich. 2. Jeder Wissenschaftler, der ein Ergebnis mitteilt, ist verpflichtet, zuvor alles zu unternehmen, um seine Ergebnisse zu falsifizieren. Deshalb kommt den Kontrollversuchen in der wissenschaftlichen Praxis eine so große Bedeutung zu. Kontrollversuche wären in diesem Fall Versuche, bei denen Wasser anstelle der Belladonna-Potenzen zugegeben wird. Als Resultat erhielte man dann eine Reihe von Wasser-Messwerten und eine Reihe von Belladonna- Messwerten, die miteinander verglichen werden könnten. Bei den mitgeteilten Versuchen wurden aber überhaupt keine Kontrollversuche durchgeführt. 3. Die Bezeichnung Kontrollkontraktion, wie in Abb. 1 dargestellt, ist irreführend, denn sie lässt vermuten, dass mit dem zweiten Kontrollpeak lediglich kontrolliert werden soll, ob das Präparat noch voll funktionsfähig ist und hier eine Kontraktion gemessen wird, die nahezu genauso hoch ist wie die erste Kontrollkontraktion. Diese Vermutung ist falsch. Die Kontrollkontraktionen schwanken sehr stark. Oft sind die Kontrollkontraktionen auch bei Versuchen, bei denen eine „Hemmung" festgestellt wird, niedriger als die mit Belladonna gemessenen Werte. Die Autoren gehen davon aus, dass sich diese „Fehler" bei mehreren Versuchen herausmitteln (siehe z.B. Abb. 6). 4. Die von den Autoren verwendete Methode ist ungeeignet für derartige Untersuchungen, weil der Signal-Rausch-Abstand zu gering ist und so die Höhen der Mess-Peaks nicht mit ausreichender Genauigkeit und Objektivität ermittelt werden können. In der Originalarbeit der Autoren werden nur die aufbereiteten Daten in grafischer Form mitgeteilt. Der Leser hat nicht die Möglichkeit, die Vertrauenswürdigkeit der mitgeteilten Ergebnisse zu beurteilen. Die Muskelpräparate zeigen auch im Ruhezustand, d.h. ohne Stimulierung, mechanische Spontanaktivitäten.

Nulllinie Abb. 4. Nulllinie der Versuche. Spontanaktivität der Muskelpräparate ohne Stimulierung durch ACh. Aufzeichnungsdauer ertwa 150 sec. Höhe Peak zu Peak etwa 5 mN. Ausschnitt aus [Michael 2004, S23].

Abb. 4 zeigt eine Aufzeichnung dieser Aktivität. Die eigentliche Messung der ACh-induzierten Muskelkontraktion überlagert diese Aktivität, die man auch als Rauschen bezeichnet. Dieser Rauschanteil ist unregelmäßig und kann bis zu 5 mN betragen.

Typische Signale Abb. 5. Repräsentative Originalregistrate. Ausschnitte aus [Schmidt. Süß, Nieber 2004, Abb. 1 und 3]. Peakbreite ca. 60-90 sec. Peakhöhe ca. 15 mN.

Die in Abb. 5 gezeigten Originalregistrate sind Registrate von Dosiswirkungskurven, mit denen die optimale Konzentration von ACh gefunden werden sollte. Entsprechende Kurven der eigentlichen Versuche haben die Autoren in ihrer Veröffentlichung nicht wiedergegeben. Wie die Abbildung zeigt, überlagert das Rauschsignal das Nutzsignal, also die durch ACh bewirkte Kontraktion, und verhindert so dessen genaue Messung. So ist beispielsweise nicht immer eindeutig erkennbar, wo die Grundlinie der Peaks liegt. Es bleibt dem Experimentator überlassen abzuschätzen, um welchen Betrag das Peakmaximum durch das Rauschsignal erhöht sein könnte. Je nach Höhe des Peaks kann das Rauschsignal 20% bis 30% des Nutzsignals betragen. Es ist möglich, dass der Experimentator, der ja weiß, welche Lösung er testet, bewusst oder unbewusst seine Erwartungen in die Schätzung einfließen lässt und somit die Messung beeinflusst. Eine objektive Messung des Nutzsignals ist unter diesen Bedingungen nicht möglich. Die Methode kann auch deshalb nicht verwendet werden, weil es nicht möglich ist, von der Höhe der Peaks auf die Intensität der Stimulierung zu schließen, selbst wenn diese hinreichend genau gemessen werden könnte. »Die Leipziger Homöopathie-Hypothese ist mit der Existenz von Leben unvereinbar.

Die Haltbarkeit homöopathischer Präparate
In ihrer Doktorarbeit hat Kirsten Radau am Institut für Pharmazie der Universität Leipzig untersucht, ob homöopathische Präparate bei längerer Lagerung ihre homöopathische Wirksamkeit verlieren (Radau 2005). Für ihre Untersuchungen hatte sie den in der gleichen Leipziger Arbeitsgruppe entwickelten Muskel-Kontraktions-Test eingesetzt, mit dem es nach Angaben der Autoren möglich sein soll, die homöopathische Wirksamkeit zu messen (Schmidt, Süß, Nieber 2004). Radau hat in ihrer Arbeit untersucht, wie sich verschiedene Herstellungsmethoden für homöopathische Präparate auf deren Wirksamkeit auswirken. Bei diesen Versuchen, die mit homöopathischen Hochpotenzen durchgeführt wurden, war aufgefallen, dass die mangelnde Reproduzierbarkeit einiger Versuche sich nur durch die längere Lagerung der Präparate erklären ließ. Radau hat daraufhin gezielt homöopathische Präparate untersucht, die unterschiedlich lange gelagert wurden. Die Experimente führten zu dem überraschenden Ergebnis, dass die Präparate bereits nach zwei Monaten ihre Wirksamkeit vollständig eingebüßt hatten.
Haltbarkeit In der Abbildung haben wir die in der Dissertation angegebenen Messwerte (S. 153 der Dissertation) in Prozent homöopathische Wirksamkeit umgerechnet und dabei den höchsten Wert als 100% eingesetzt.

Aus der Perspektive eines Homöopathen, der auf die Richtigkeit dieser Mitteilungen vertraut, ergeben sich folgende Gesichtspunkte: Nach dem Homöopathischen Arzneimittelbuch (HAB) gelten höhere Verdünnungen als unbegrenzt haltbar, da „die Erfahrung keinen Anhaltspunkt gibt, dass die Wirksamkeit durch Lagerung abnimmt". Diese Bestimmungen wird man nun überarbeiten müssen, denn es ist offensichtlich, dass sich durch die kurze Haltbarkeit homöopathischer Medikamente weitreichenden Konsequenzen ergeben:

  • Die Zeitspanne zwischen Herstellung und Verbrauch der Arzneimittel darf einen Monat nicht überschreiten.
  • Setzt man voraus, dass der Patient eine Arzneimittelcharge nur 14 Tage lang benutzt, so bleibt nur noch eine Zeitspanne von 14 Tagen zwischen Herstellung und Verkauf.
  • Das Herstellungsdatum muss auf der Verpackung angegeben werden. - Alle Apotheken und Arzneimittel-Großhändler müssen ihre Lager räumen und neue, schnelle Vertriebswege einrichten.
  • Bei den Firmen sind neue Investitionen erforderlich, um kleine Mengen der Arzneimittel auf Anforderung frisch herstellen zu können.
  • Die Preise homöopathischer Medikamente werden drastisch ansteigen.

Literatur

  • Radau, K. (2005): Materialwissenschaftliche Untersuchungen an pharmazeutischen Hilfsstoffen und ihre Bedeutung für die Herstellung homöopathischer Arzneimittel. Dissertation, Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie, Universität Leipzig. Schmidt, F.
  • Süß, W. G.; Nieber, K. (2004): In-vitro-Testungen von homöopathischen Verdünnungen. Biologische Medizin 33, 32-36.

Das Stimulans ACh muss erst in das Muskelgewebe eindringen, bevor es die Muskelfasern stimulieren kann. Wenn dieser Prozess nicht gleichmäßig verläuft, werden manche Muskelfasern früher kontrahieren als andere und auch früher wieder entspannen. In diesem Fall ist die Höhe des Peaks kein geeignetes Maß für die Intensität der Stimulation. Wie in Abb. 5 dargestellt, führt dieser Effekt zu ungleichmäßigen Peaks. So weist beispielsweise der dritte Peak eine Schulter auf. Hier sind offensichtlich einige Muskelzellen früher stimuliert worden als andere. Das führt natürlich dazu, dass die Peakhöhe niedriger ist, als dies bei einer gleichmäßigen Kontraktion der Fall gewesen wäre. Auch in dieser Hinsicht ist der Untersuchende wieder auf eine Abschätzung dieses Effektes angewiesen. 5. Da die Messwerte so ungenau und schwankend sind, ist eine vernünftige Auswertung nicht möglich: Der Experimentator muss einen hohen Anteil des Messwertes schätzen. Wir vermuten, dass hier ein Effekt wirksam wird, den wir als „experimentellen Placebo-Effekt" (placebo, lat. = ich werde gefallen) bezeichnet haben: Der Experimentator, der ja vom Versuchsleiter abhängig ist, bevorzugt Werte, die der Versuchsleiter von ihm erwartet. Wir haben einen solchen Versuch beschrieben (Bruhn, Wielandt, Keck 2005), in dem der Diplomand, der den Versuch durchgeführt hat, noch durch Manipulation der Messwerte nachgeholfen hat, um das erwartete signifikante Ergebnis vorweisen zu können. 6. Dieser Placebo-Fehler hätte vermieden werden können, wären die Versuche von Anfang an verblindet worden. Mit diesem Argument sind die Autoren vermutlich auch von anderen Kritikern konfrontiert worden.

Blindwerte Abb. 6. Blindversuch der Autoren. Links: Messwerte der Wasserproben; rechts: die der Belladonna-D100-Proben. Ein Messwert mit 239% bei den Wasserproben, der außerhalb der Skala liegt, wurde hier nicht mit berücksichtigt. Werte entnommen aus [Michael 2004].

Deshalb ist im Rahmen der Diplomarbeit von S. Michael (Michael 2004) ein Blindversuch durchgeführt worden (Abb. 6). Es ist offensichtlich, dass die Zugabe der Belladonna-Lösungen keinen signifikanten Einfluss auf die Muskelkontraktion hat. Diese Abb. verdeutlicht auch die bereits erwähnte enorme Streuung der Messwerte. Mit dieser Versuchsreihe haben die Autoren nachgewiesen, dass die in ihrer Veröffentlichung (Schmidt, Süß, Nieber 2004) mitgeteilten Ergebnisse falsch sind. Das Ergebnis dieses Versuches stärkt uns in der Vermutung, dass die anderen Ergebnisse vor allem auf den experimentellen Placebo-Effekt zurückgeführt werden können, also auf vorurteilsbedingte Falschablesung von Messwerten.

Eine esoterische Doktorarbeit

Ein weiteres und abschließendes Beispiel für den Denkansatz der Leipziger Forschungen stellt die Doktorarbeit von Kirsten Radau dar (Radau 2004). Radau ist in ihrer Arbeit davon ausgegangen, dass die in der Veröffentlichung von Schmidt, Süß und Nieber beschriebenen Versuche richtig sind. Sie hat diese Versuche als eine Methode benutzt, um die Hahnemann'schen „geistartigen Wesen" in homöopathischen Präparaten nachzuweisen und Herstellungsmethoden zu prüfen, bei denen diese „geistartigen Wesen", die sie als das „therapeutisch wirksame Agens" bezeichnet, erhalten bleiben bzw. vermehrt werden. Daraus wurden Empfehlungen für die Herstellung homöopathischer Präparate abgeleitet. (Die für Homöopathen gar nicht erfreulichen Folgen sind im Kasten auf S. 109 zusammengefasst.) Da man mit dieser Methode aber das „therapeutisch wirksame Agens" nicht messen kann, müssen auch die Ergebnisse dieser Arbeit falsch sein. Die Arbeit ist dennoch interessant, weil sie einen Einblick in die Denkweise der Arbeitsgruppe erlaubt. Hier zwei Kostproben aus dem Abschnitt „Theorien zur Übertragung und Speicherung des ‚therapeutisch wirksamen Agens‘ in wässrigen Systemen" : „Die Wirkung homöopathischer Hochpotenzen kann also keine pharmakologisch-molekulare sein, sondern muss auf einer physikalischen Information beruhen. Biologische Systeme müssen mit dieser Information in Wechselwirkung treten, das heißt, sie erkennen und verarbeiten können. Für die Wirkung sind die Abstimmung zwischen Sender und Empfänger und die Reaktionslage des Organismus entscheidend, nicht die Stärke der Information" (S. 45). „Andere Untersuchungen beschäftigen sich mit der Art der Übertragung der Information: Arbeiten von Endler et al. zeigen, daß die homöopathische Information auch durch die geschlossene Phiole und auf dem Weg einer elektronischen Übertragung auf Kaulquappen wirken kann" (S. 52; siehe dazu Endler et al.1998). Man gewinnt den Eindruck, Frau Radau habe den Text aus der einschlägigen esoterischen Literatur abgeschrieben. Kommentare erübrigen sich. Weitere Einzelheiten hierzu unter www.xy44.de/belladonna/radau.

Fazit

Wir können also festhalten:

  • Die Ergebnisse der Leipziger Homöopathieversuche sind falsch.
  • Sie sind nicht nur pseudowissenschaftlich, sondern auch pseudohomöopathisch, weil sie der homöopathischen Lehre widersprechen.

Literatur

  • Bruhn, G.; Wielandt, E.; Keck, K. (2005): Pseudowissenschaften an der Universität Leipzig. www.xy44.de/belladonna
  • Endler, P. C., Heckmann, C., Lauppert, E., Pongratz, W., Alex, J., Dieterle, D., Lukitsch, C., Vinattieri, C., Smith, C. W., Senekowitsch, F., Moeller, H., Schulte, J. (1998): The metamorphosis of amphibians and information of thyroxin storage via the bipolar fluid water and on a technical data carrier; transference via an electronic amplifier. In: Schulte, J., Endler, P. C. (Hrsg.): Fundamental research in ultra high dilution and homoeopathy. Kluwer Academic Publishers: Dordrecht, 155-188.
  • Friedrich, G. (2003): Wie wissenschaftliche Erkenntnis entsteht - auf der Suche nach Wahr und Unwahr. Newsletter Forschungsgemeinschaft Funk 2/03
  • Goodyear, K.; Lewith, G.; Low, J. L. (1998): Randomized double-blind placebo-controlled trial of homoeopathic "proving" for Belladonna C30. Journal of the Royal Society of Medicine 91 (11), 579-582.
  • Hahnemann, S. (1842): Organon der Heilkunst.
  • Schmidt, J.M. (Hrsg.) Neuausgabe 1999 auf der Grundlage der 1992 vom Herausgerber bearbeiteten textkritischen Ausgabe des Manuskriptes.
  • Michael, S. (2004): Untersuchungen zur Wirkung von homöopathischen Verdünnungen am isolierten Ileum der Ratte. Diplomarbeit, Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie, Universität Leipzig.
  • Radau, K. (2005): Materialwissenschaftliche Untersuchungen an pharmazeutischen Hilfsstoffen und ihre Bedeutung für die Herstellung homöopathischer Arzneimittel. Dissertation, Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie, Universität Leipzig.
  • Schmidt, F. (2002): Einfluss von ausgewählten homöopathischen Verdünnungen auf die stimulierte Kontraktion am Gastrointestinalsystem der Ratte. Diplomarbeit, Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie, Universität Leipzig.
  • Schmidt, F.; Süß, W. G.; Nieber, K. (2004): In-vitro- Testungen von homöopathischen Verdünnungen. Biologische Medizin 33, 32-36.
  • Universität Leipzig (2003): Preis für Wirkungsnachweis homöopathischer Mittel, siehe auch Kommission empfiehlt Konsequenzen
  • Walach, H.; Köster, H.; Henning, T.; Haag, G. (2001): The effects of homeopathic belladonna 30CH in healthy volunteers - a randomized, double-blind experiment. Journal of Psychosomatic Research 50, 155-160.

PD Dr. rer. nat. Klaus Keck, Jahrgang 1932. Studium der Chemie in Freiburg, wissenschaftliche Arbeiten über Strahlenbiologie an der Universität Freiburgund am Kernforschungszentrum Karlsruhe. Arbeiten über Immunbiologische Fragestellungen an der Universität Konstanz und am Roswell Park Memorial Institute in Buffalo, USA. Habilitation in Konstanz. Jetzt im Ruhestand. Kontakt: Klaus.Keck (at) uni-konstanz.de

[Hinweis der Redaktion: Frau Prof. Nieber hat im November 2005 den Reckeweg-Preis zurückgegeben und die Arbeit in der Zeitschrift Biologische Medizin zurückgezogen: "Universität Leipzig" / GWUP-Newsmeldung vom 15.11.2005]

Dieser Artikel erschien im "Skeptiker", Ausgabe 3/2005.



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