Call for Papers – Skepkon 2026 in Regensburg

Vom 14. bis 16. Mai 2026 lädt die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) erneut zur SkepKon nach Regensburg ins Marinaforum (Johanna-Dachs-Straße 46, 93055 Regensburg) ein.

Als größte Konferenz für kritisches Denken, Wissenschaft und Aufklärung im deutschsprachigen Raum bieten wir getreu dem Motto “Fakten – Mythen – Kontroversen” wieder drei Tage Programm für Skeptiker, Wissenschaftler, Lehrkräfte, Journalisten und alle Interessierten, die an der Förderung eines gesellschaftlich relevanten, einladenden und positiven Skeptizismus mitwirken wollen.

Unsere Vision: Wissenschaftliche Aufklärung und kritisches Denken für die ganze Gesellschaft!

Wir laden Sie ein, Vortragsvorschläge zum gesamten Themenspektrum des wissenschaftlichen Skeptizismus einzureichen.

Zu unseren klassischen Themen im Bereich der Pseudo- und Parawissenschaft gehören etwa:

  • Alternativmedizin & -diagnostik (z. B. Homöopathie, Anthroposophie, TCM/Akupunktur, Kinesiologie, Bioresonanz, Iris-/Dunkelfelddiagnostik)
  • Astrologie & Divination (Astrologie, Numerologie, Tarot, Human Design, Handlesen)
  • Esoterik & „Energielehren“ (Reiki, Chakrenlehre, Wünschelrute/Radiästhesie, Feng Shui, Wasserbelebung/„strukturiertes Wasser“)
  • Parapsychologie & Psi (Ganzfeld-Experimente, Remote Viewing, Spukforschung)
  • UFOs/UAP & Prä-Astronautik (Ancient Aliens, Kornkreise)
  • Kryptozoologie (Nessie, Bigfoot, Chupacabra)
  • Pseudophysik & Tech-Claims („Freie Energie“, Skalarwellen, Perpetuum mobile)

Über Einreichungen zu diesen Themen freuen wir uns besonders, falls es einen aktuellen Bezug zu diesen Themen gibt oder aufgrund aktueller Ereignisse ein gesteigertes Interesse besteht.

Ebenso freuen wir uns über heterodoxe Diskussionsbeiträge zu offenen, kontroversen Debatten – etwa zu folgenden Schwerpunktthemen:

  • Künstliche Intelligenz und Digitalisierung: KI-Risiken & das Alignment Problem, kritische Reflexion von KI in der Gesellschaft, Automatisierung und deren gesellschaftlichen Auswirkungen, Fehlannahmen und Mythen rund um KI sowie ethische Dilemmata
  • Digitale Desinformation und Fake News: Strategien zur Erkennung und Aufklärung von Desinformation, Social Media als Treiber von Mythen und Ideologien
  • Verschwörungstheorien: Neue Entwicklungen und psychologische Mechanismen, Medien und Politik im Umgang mit Verschwörungsglauben
  • Rechte und linke Identitätsideologie (“Wokeness”) und ihre akademischen Grundlagen (“Critical Studies”)
  • Verbraucherschutz: insbesondere aktuelle Scams (in den sozialen Medien)
  • Polarisierung und Meinungsfreiheit: Wissenschaft und Ideologie, freie Debatte an Hochschulen, Angriff auf den offenen Diskurs
  • Wissenschaft und Gesellschaft: Methoden- und Wissenschaftsleugnung, Wissenschaftskommunikation in polarisierten Zeiten, Vertrauen in Forschung
  • Philosophie und Praxis des Skeptizismus: Geisteswissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Perspektiven des kritischen Denkens und deren gesellschaftliche Bedeutung
  • Geschlechtergerechtigkeit und Paradoxien: Neue Forschungen und kontroverse Erkenntnisse aus den Sozialwissenschaften, etwa zum „Gender Equality Paradox“
  • Kritisches Denken im Bildungssystem: Ansätze zur Förderung eines skeptischen Mindsets schon bei Jugendlichen, Schülern und Studenten

Einreichung und Rahmen

  • Vorschläge für 25-minütige Fachvorträge (plus 10 Minuten Diskussion) können ab sofort eingereicht werden.
  • Beiträge sollten praxisrelevant sein und das breite Spektrum skeptischen Engagements abdecken.
  • Willkommen sind auch Vorschläge für Paneldiskussionen und interaktive Formate, die eine Diskussion und Vernetzung fördern.

Die SkepKon möchte als Plattform für differenzierten wissenschaftlichen Dialog und als Impulsgeber für kritisches Denken und demokratische Streitkultur dienen. Das Organisationsteam freut sich auf Vorschläge, die kontroverse Debatten sachlich bereichern und neue Perspektiven eröffnen.

Reichen Sie Ihren Vortragsvorschlag bis zum 14. Dezember 2025 ein und leisten Sie mit Ihrer Analyse, Ihren Forschungsergebnissen oder Ihrer Praxis einen wichtigen Beitrag zur Debatte.

Ihr Vortragsvorschlag sollte folgende Elemente enthalten:

  • Titel: Ein prägnanter Titel, der das zentrale Anliegen Ihres Vortrags auf den Punkt bringt.
  • Abstract (ca. 300 Wörter): Worum geht es konkret? Welche Fragen werden behandelt, und welche Perspektiven bieten Sie an?
  • Kurzbiografie: Wer sind Sie, und was qualifiziert Sie für dieses Thema?
  • Links (optional, aber ratsam): Falls Sie bereits zu Ihrem Thema veröffentlicht haben, fügen Sie gerne Links zu Vorträgen oder Publikationen bei.

Einreichungsfrist: 14. Dezember 2025
per E-Mail an: skepkon@gwup.org 

Ansprechpartner der Programmkommission:
PD Dr. Nikil Mukerji (mukerji@gwup.net)

Weitere Informationen

  • Konferenzsprache ist Deutsch.
  • Referenten sind von der Teilnahmegebühr befreit.
  • Bei Bedarf unterstützen wir mit Reise- und Übernachtungskosten.

Werden Sie Teil der SkepKon 2026 und tragen Sie dazu bei, den Skeptizismus als positive Kraft im öffentlichen Diskurs zu etablieren. Wir sind gespannt auf Sie!

Ein Blick zurück? Vorträge vergangener SkepKons gibt es unter: https://www.youtube.com/@gwup