
Bettina Bussmann ist Assoziierte Professorin für Philosophie und Philosophiedidaktik an der Universität Salzburg. Ihr lebensweltlich-wissenschaftsorientierter Philosophieansatz zielt auf eine Neuprofilierung philosophischer Bildung, in der philosophische Urteilskraft systematisch mit empirischen Erkenntnissen aus Natur-und Sozialwissenschaften verbunden wird. Bussmann hat die neuen österreichischen Lehrpläne für Ethik sowie für Psychologie und Philosophie maßgeblich mitentwickelt und ist Herausgeberin mehrerer Buchreihen, darunter der Reihe „Philosophische Bildung in Hochschule und Schule“ (https://www.springer.com/series/16633). Zudem ist sie Mitherausgeberin der Zeitschrift für Didaktik der Philosophie und Ethik. Seit 2023 ist sie Keyresearcher des Cluster of Excellence Knowledge in Crisis (knowledgeincrisis.com).
Selbstkritisch skeptisch! – Wie man aufklärt, ohne dabei auf Irrwege zu geraten (Assoz. Prof. Dr. Bettina Bussmann, Univ.-Prof. Katherine Dormandy, PD Dr. Nikil Mukerji) (2026)
Wissenschaftlicher Skeptizismus will aufklären: Falsches zurückweisen, Wahres erkennen, Irrtümer vermeiden. Doch auch Skeptiker können auf Irrwege geraten. Wer den aktuellen wissenschaftlichen Konsens unkritisch als letztgültigen Maßstab behandelt, riskiert Wissenschaftsfundamentalismus. Wer aus moralischen Gründen auf Kritik verzichtet, etwa bei „anderen Wissensformen“ oder indigenem Wissen, riskiert, Wahrheit zugunsten der politischen Korrektheit aufzugeben.
In diesem Panel fragen Bettina Bussmann, Katherine Dormandy und Nikil Mukerji, wie selbstkritischer Skeptizismus aussehen muss. Wo hat die skeptische Community in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet – und wo braucht sie mehr Selbstkritik und eventuell eine Kurskorrektur?
Ein Panel über Aufklärung ohne Denkverbote und naive Wissenschaftsgläubigkeit.


