Summary

Klinische Studien berücksichtigen bislang kaum, wie plausibel eine medizinische Wirkung nach dem vorhandenen wissenschaftlichen Wissen ist. Dadurch können auch unwahrscheinliche oder naturwissenschaftlich nicht plausible Verfahren durch positive Studienergebnisse wissenschaftlich legitimiert erscheinen. Der Beitrag fordert deshalb, Hintergrundwissen und Vortestwahrscheinlichkeit systematisch in die Planung, Finanzierung und Bewertung klinischer Studien einzubeziehen. Dafür wird ein Entscheidungsbaum vorgeschlagen.

Die Medizin verzichtet auf Wissen aus anderen Disziplinen. Warum bloß?

Warum klinische Studien wissenschaftliches Vorwissen brauchen
Christian Weymayr*GWUP-Artikel in der Google-Suche bevorzugt anzeigen lassen.★ Jetzt aktivierenausblenden