Am Freitagabend, den 14.Dezember 2007, macht sich Pro7 mit der Sendung “Galileo Mystery” auf die Spuren des angeblich größten UFO-Rätsels aller Zeiten: dem vermeintlichen “Fliegenden Untertassen”-Absturz mit außerirdischen Piloten in der Nähe des Städtchens Roswell in der Wüste von Neu Mexiko. Fast jeder kennt diesen Mythos. Viele Menschen meinen gar, dass damit der ganze UFO-Mythos begonnen hat. Doch dies ist falsch und nichts weiter als die größte Mär die uns UFOlogen, Medien und Hollywood einredeten.
Im Juli 1947 veröffentlichen die Militärbehörden eine Pressemeldung, die ungefähr so anfängt: “Die vielen Gerüchte um unbekannte Flugobjekte wurden Wirklichkeit, als ein Nachrichtenoffizier der 509. Bomberdivision des 8. Luftwaffenstützpunkts Roswell das Glück hatte, einer der Scheiben habhaft zu werden.” Einige Zeitungen an Ort titelten: “Fliegende Untertasse von der Air Force gefangen.” Über eine Agentur gingen ein paar Sätze dazu um den Globus und da und dort wurde dies dann ebenso gedruckt. 24 Stunden später dementierte das Militär und erklärte, dass das, was man für ein Ufo gehalten habe, in Wirklichkeit ein Wetterballon gewesen sei, der in einen nahe gelegenen Bauernhof gestürzt war. Wissen muss man zudem, dass damals auch keine apparative Maschine in Form von einer “Fliegenden Untertasse” gefunden wurde (und von “Aliens” damals auch nie die Rede war!), sondern das schon drei Wochen vorher auf dem Acker gefundene Material erst als Plunder – bestehend aus “einer großen Quantität folienartigen Materials, zusammengeklebt mit Scotchklebeband und stabilisiert mit Balsa-Holz-Stöckchen” – angesehen worden war und liegen gelassen worden ist! Erst als Wochen später die “flying saucer”-Gerüchte aufkamen und die US-Nation ihren ID4 feierte, lag das Volk wie im Rausch und eine Firma setzte scherzeshalber Preisgeld auf den Fund eines Geschwirrteils aus. Erst als ein Rancher davon hörte, erinnerte er sich an das Gerümpel auf dem Feld und schleppte dieses – unter dem Arm zusammengerollt – beim Sheriff an, der die Luftwaffe benachrichtigte.
Damit war die Geschichte für alle erledigt – für die Presse, das Militär und sogar für die Menschen an Ort, die ja dabei waren. Und der Rancher bekam dafür auch nicht das ausgelobte Preisgeld… UFOlogen haben auch jahrzehntelang keinen Wind mehr dazu gemacht. Es gab viel mehr und tollere Irrungen und Wirrungen am Horizont. Das künstlich-aufgezogene und von Lügen besetzte UFO-Hysterien-Tamtam um ROSWELL kam viel später erst in einer neuen auf “Akte X” zurechtgezimmerten Version der trögen und einst langeweiligen Story auf – und entwickelte sich erst ab dann.