Wurde die Mondlandung vor 35 Jahren nur vorgetäuscht?
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Am 20. Juli 1969 betrat der Amerikaner Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Was für die gesamte Welt damals eine Sensation war, ist heute für einige vor allem jüngere Menschen ein ausgemachter Schwindel. In den 70iger Jahren erschien das Buch: We Never Went to the Moon: America’s Thirty Billion Dollar Swindle von Bill Kaysing und Randy Reid. Seitdem geistern Fragen rum wie: „Warum gibt es auf den Photos vom Mond keine Sterne zu sehen?“ (Antwort: weil die Belichtungszeit zu kurz war) oder „Wieso weht die Fahne im Wind, wenn es doch keine Atmosphäre auf dem Mond gibt?“ (Antwort: Die Fahne war an einer horizontalen Stange befestigt und sie bewegte sich deshalb, weil der Astronaut an der Stange rüttelte). Auch wenn engagierte Skeptiker wie Phil Plait (www.badastronomy.com) diese und andere Fragen längst zufrieden stellend beantwortet haben, besitzen sie zunächst durchaus eine hohe Augenschein-Plausibilität. Doch fernab der Detailfragen, das Apollo-Projekt war ein Unternehmen gigantischen Ausmaßes, an dem teilweise mehrere hunderttausend Menschen beteiligt gewesen sind. Ein Schwindel hätte niemals über 35 Jahre lang geheim gehalten werden können. Außerdem hätte die Sowjetunion alles daran gesetzt,den damaligen Erzfeind bloß zu stellen. Verschwörungstheoretiker behaupten daraufhin gerne, dass die Sowjetunion in den Schwindel involviert gewesen sei oder dass ihre Weltraummissionen auch nur simuliert waren.
Die ZEIT (15.07.04) berichtet nun von weiteren Beweisen aus Bochum. In der Sternwarte in Bochum wurden nämlich vor 35 Jahren die Funksignale vom Mond aufgezeichnet. Wie es dazu kam? Aufgrund einer Freundschaft zwischen Wernher von Braun (Vater des Apollo-Programms) und dem Gründer der Bochumer Sternwarte, Heinz Kaminski, nahm dieser die Funksignale mit einer 20 Meter großen Satellitenschüssel direkt vom Mond auf. Dabei musste die Schüssel exakt justiert sein, denn sobald die Schüssel nicht bis auf ein zehntel Grad genau auf den Mond gerichtet war, kamen keine Signale mehr an. Dies hätte theoretisch natürlich mit einer Relais-Station auf dem Mond simuliert werden können, wie der Leiter der Bochumer Sternwarte, Thilo Elsner treffen kommentiert. Wer sich selbst eine Meinung zum Stand der Beweislage bilden möchte, sei auf die unten aufgeführten Quellen verwiesen und dabei ist zu beachten: „Der Mond ist nicht Erde“.

Wissen statt Glauben – Auszeichnung für James Randi