Nachrichten
Radio-Tipp: Esoteriker contra Skeptiker Drucken E-Mail

21.06.2014 (GWUP): Der „Zündfunk" widmet sich am 22.06.2014 in seiner Sendung ,,Zündfunk Generator" den Debatten zwischen Skeptikern und Esoterikern.

Man darf gespannt sein, wie Bayern 2 seine Sendung: „Die Wahrheit der Anderen: Über die Auseinandersetzung zwischen Skeptikern und Esoterikern" gestaltet. Aus der Ankündigung: „Schwitzhütten, programmierte Steinchen zur Verlängerung des Karmas in Delfinform, Meditationsseminare, Engels-Channeling – Esoterik hat die Mitte der Gesellschaft erreicht: Laut Umfragen ist jeder Dritte hierzulande aufgeschlossen gegenüber esoterischen Lehren und Praktiken. Das ruft mittlerweile verstärkt die Intimfeinde der Esoteriker auf den Plan: die Skeptiker - eine internationale Vereinigung (sic!), die sich den Kampf gegen die Unvernunft und den Schutz leichtgläubiger Verbraucher auf die Fahnen geschrieben hat. " DIE Skeptiker als internationale Vereinigung gibt es zwar nicht, und  die zahlreichen Skeptikerorganisationen  in vielen Ländern wie die GWUP sind doch voneinander unabhängige Institutionen, richtig ist jedoch, dass Verbraucherschützer weltweit dafür plädieren, gerade die ,,alternativen" Heilmethoden wie Homöopathie oder Akupunktur mit wissenschaftlichen Methoden zu überprüfen und nur dann zuzulassen, wenn deren Wirksamkeit und Ungefährlichkeit nachgewiesen sind. Wie sich aktuell wieder zeigt, wird dies leider in vielen Ländern nicht so gehandhabt. Außerdem sollen im ,,Zündfunk-Generator" auch die zahlreichen, durch die neuen Medien rasant angewachsenen Diskussionen beleuchtet werden: ,,Doch es ist vor allem das Internet, wo die heftigsten, ideologischen Grabenkämpfe zwischen Skeptikern, Esoterikern und Anhängern der Alternativmedizin ausgetragen werden."

Ob das wirklich so ist, kann man morgen ab 22.05 Uhr auf Bayern 2 erfahren. Wer nicht so lange warten will, sei schon mal auf den GWUP-Blog oder auf die GWUP-Facebook-Seite verwiesen.

Holger von Rybinski

 
Fragen und Antworten zum „Schweizer Appell" Drucken E-Mail

13.06.2014 (GWUP): Letzte Woche veröffentlichten Schweizer Skeptiker einen Aufruf an die schweizerische Regierung, um gegen Pläne, unbewiesene „alternativmedizinische" Heilverfahren  künftig von den gesetzlichen Krankenkassen erstatten zu lassen, zu protestieren. Wir fragten eine der Unterzeichnerinnen, die Molekularbiologin Jasmin Barman-Aksözen, nach den Gründen für diese Aktion.

 
Schweizer Wissenschaftler kritisieren Erstattung von „Alternativmedizin" Drucken E-Mail

08.06.2014 (GWUP):  Vor einem Monat verkündete das Schweizer Innenministerium, dass künftig verschiedene „alternativmedizinische" Verfahren trotz fehlender Belege für deren Wirksamkeit in den Erstattungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen werden sollen. In einem Appell kritisieren skeptische Wissenschaftler diese Pläne.

Die Unterzeichner des vom „Verein für kritisches Denken" veröffentlichten Aufrufes halten den Beschluss des schweizerischen Bundesrates für höchstproblematisch. Als 2009 ein Volksentscheid zu dieser Thematik durchgeführt wurde, war das Ziel, Komplementärmedizin auf ihre Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit zu prüfen, um dann über deren Erstattung durch die gesetzlichen Kassen zu entscheiden. Nach Ansicht der Schweizer Skeptiker wird mit der Erstattung von Homöopathie, traditioneller chinesischer Medizin, anthroposophischer Medizin und Phytotherapie Vertretern dieser Therapierichtungen eine Sonderbehandlung gewährt und damit  ,,der Volkswille verhöhnt". Außerdem werde rationale, evidenzbasierte Medizin durch diese Entscheidung untergraben. Es dränge sich die Frage auf, warum Wissenschaft als Kriterium für andere Fachrichtungen beibehalten werden solle. ,,Warum nicht allen Therapiemethoden Tür und Tor öffnen? Warum überhaupt noch kontrollieren, ob Medikamente, welche von großen Pharmaunternehmen hergestellt werden, eine nachweisbare Wirkung haben?", so die Unterzeichner des Appells, darunter zahlreiche Mediziner sowie die auf der Skepkon 2014 als Referentin vertretene Molekularbiologin Jasmin Barman- Aksözen. Die Wissenschaftler verweisen in ihrem Appell auf die gewaltigen Fortschritte der medizinischen Forschung in den letzten hundert Jahren, die einen Zuwachs an Lebensqualität, zielgerichtete Behandlung von Krankheiten sowie Erfolge bei der Rettung von Leben gebracht habe. Diese Fortschritte seien nur möglich, wenn evidenzbasierte, also auf dem wissenschaftlichen Nachweis von Wirkung basierende Medizin das Fundament bleibe. Der Bundesrat solle daher nicht Politik auf Kosten von Wissenschaft betreiben, das oberste Kriterium zur Berurteilung von medizinischen Diagnosen und Therapien müsse auch künftig deren wissenschaftlich belegte Wirkung sein.

Damit stellt sich in der Schweiz das gleiche Problem wie in Deutschland, wo einzelne Therapien unabhängig von einer belegten Wirksamkeit erstattet werden können, wenn sie nach Ansicht von Vertretern dieser Methoden zum Behandlungsstandard gehören.
Den vollen Wortlaut des „Schweizer Appells", der online von Unterstützern unterzeichnet werden kann, lesen Sie hier.


Holger von Rybinski
 
 

 
GWUP im Radio - Kornkreise Drucken E-Mail

28.05.2014 (GWUP):  Das Team vom „GWUP-Magazin", der komplett von GWUP-Mitgliedern gestalteten Radiosendung, hat eine neue Episode fertiggestellt. Thema diesmal: Kornkreise.

 
Buntes Programm auf der Skepkon 2014 Drucken E-Mail

27.05.2014 (GWUP): Anlässlich der am Donnerstag beginnenden Skepkon möchten wir noch einmal auf die vielfältigen Programmpunkte im Umfeld der Konferenz hinweisen.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 2 von 116