GWUP-Kritik am Beispiel von skeptizisimus.de Drucken E-Mail

Anlässlich der Einrichtung der Webseite www.skeptizismus.de und der dort geäußerten Kritik an der Skeptikerbewegung beantwortet der Geschäftsführer der GWUP, Amardeo Sarma, einige Fragen.

Frage: Was dachten Sie, als Sie von der Existenz dieser Webseiten erfuhren?

Antwort: Überrascht hat es mich nicht. Meine erste Reaktion war: Haben die Verantwortlichen so etwas wirklich nötig? Für den vermutlichen Hauptakteur hinter diesen Webseiten, Edgar Wunder, muss der Stachel nach seinem unrühmlichen Abgang aus der GWUP, für die er sich sehr lange intensiv engagiert hat, tief sitzen. Offenbar geht diese Frustration so weit, dass er bis heute seinen "anomalistischen" Ansatz in Abgrenzung zu den "bösen Skeptikern" definiert: Sein Ansatz verkörpert alles Gute, der unsere alles Schlechte. Diese offensichtliche Einseitigkeit entwertet auch die enthaltene, sachlich wichtige Kritik. Sie geht in der Polemik unter. Zugleich war ich aber auch offen gesagt geschmeichelt von dieser neuen Webseite. Zeigt sie doch, dass wir offenbar einen solchen Bekanntheitsgrad und Stellenwert erreicht haben, dass man sich bemüßigt sieht, gegen uns zu polemisieren.

Frage: Sehen Sie denn die Anschuldigungen nicht als Bedrohung für die Skeptiker-Organisationen? Schließlich sind Sie im Vorstand aller drei genannten Organisationen (CSICOP, ECSO und GWUP).

Antwort: Ja und nein. Auf der einen Seite mögen einige Leute, die sich für unsere Sache interessieren, tatsächlich irregeführt werden. Es ist offensichtlich Zweck dieser Seite, die Skeptiker-Organisationen zu schädigen. Die Seite macht deutlich, dass die Verantwortlichen Aufklärung und Verbraucherschutz, wie er zu unseren Zielen gehört, offenbar als Bedrohung sehen. Es dürfte damit jedem kritischen Leser klar sein, wessen Geschäft diese Seite damit letztlich betreibt. Es ist durchaus erhellend, wenn Organisationen wie CSICOP, ECSO und GWUP gleichsam als eine "Achse des Bösen" gebrandmarkt werden, während mit Parawissenschaftlern und Esoterikern der konstruktive Dialog gepflegt wird. Ein positiver Aspekt, den man ihr abgewinnen kann, ist der, dass ja auch wir fordern, dass die Öffentlichkeit die Gelegenheit haben sollte, sich anhand unterschiedlicher Meinungen selbst ein Bild zu machen. Ich kann auch Skeptiker nur ermuntern, diese Texte zu lesen. Der aufmerksame Leser findet dort den einen oder anderen Kritikpunkt, den wir uns zu Herzen nehmen können und sollten. Vieles hat man aber schon anderswo gelesen, und die interessanteren Kritikpunkte werden auch intern bereits diskutiert, sodass sie nichts wirklich Neues darstellen.

Frage: Vergessen wir die Motivation und den Stil. Was ist mit den Inhalten der Kritik?

Antwort: Dazu müssten wir die Punkte anschauen, die sachlich genug formuliert sind, um darauf eingehen zu können. Im Übrigen erkennen wir, und das gehört zu unserem Selbstverständnis, dass wir nicht perfekt sind und Fehler machen. Wir brauchen also Kritik, um uns verbessern zu können. Auch innerhalb der GWUP wird kritisch über unsere Ansätze und Vorgehensweisen diskutiert. Auf zutreffende innere wie äußere Kritik sind wir und werden wir weiterhin eingehen.

Frage: Ein Hauptvorwurf ist, dass die Skeptiker-Organisationen keine wissenschaftlichen Organisationen sind, sondern Weltanschauungsgemeinschaften. Was sagen Sie dazu?

Antwort: Ich musste schon ein wenig schmunzeln, als ich die Einleitung las. Dort heißt es zu der Skeptiker-Bewegung, „Dabei handelt es sich um eine interessante Weltanschauungsgemeinschaft, die 1976 von dem Philosophen, Geschäftsmann und Vorsitzenden eines amerikanischen Atheisten-Verbandes, Paul Kurtz, gegründet wurde.“ Offensichtlich wird hier mit der Assoziation „Atheist“ und „Geschäftsmann“ gespielt. Es soll stigmatisiert werden, nach dem Motto: „Hier sehen Sie Atheisten und Geschäftsleute, keine Wissenschaftler. Auf sie braucht ihr nicht hören!“ Im Übrigen: Zu den Gründern gehörte bei CSICOP Marzello Truzzi, bei der GWUP Edgar Wunder! Truzzi war zeitweise verantwortlich für den Skeptical Inquirer, Wunder für den Skeptiker. Tatsächlich kommen Vertreter und Mitglieder von Skeptiker-Organisationen aus sehr unterschiedlichen Berufen und haben ganz verschiedene Hinter- und Beweggründe. Natürlich gibt es darunter auch Atheisten, aber auch Pfarrer und Theologen. Neben vielen Wissenschaftlern und anderen Arbeitnehmern gibt es natürlich auch viele selbstständige Ärzte und Geschäftsleute. Der oben erwähnte Paul Kurtz jedenfalls war seinerzeit kein reicher Geschäftsmann, sondern der Inhaber eines kleinen kritisch-alternativen Verlages (Prometheus Books). Dass dieser Verlag inzwischen gewachsen ist, kann man ihm kaum vorwerfen. Es ist kurios, wenn behauptet wird, CSICOP und GWUP seien Vereine, hinter denen kommerzielle Interessen stecken „um deren Zentren unterhalten zu können, was nur durch den Verkauf diverser 'Produkte' (populär gehaltene Zeitschriften, Bücher, Mitgliedschaften, T-Shirts, Kaffeetassen u.a.m.) möglich ist und einen gewissen Bekanntheitsgrad voraussetzt“. Jeder Verein kann nur durch Mitgliedsbeiträge überleben; der Vertrieb unserer Zeitschrift Skeptiker und von uns herausgegebener Bücher ist Hauptbestandteil des Vereinszwecks, nämlich der Verbreitung kritisch-wissenschaftlicher Informationen. Der Verkauf von Nebenartikeln wie GWUP-T-shirts oder -Aufklebern brachte uns im Jahre 2002 genau 231,39 Euro ein. Wir sehen hier also, wie realistisch der Kommerzvorwurf ist. Auch verstehen wir nicht, was daran auszusetzen ist, dass die GWUP immerhin 1,3 Arbeitsplätze vergibt. Mal abgesehen von der realitätsfremden Vorstellung, eine Beratungsstelle durch den Verkauf von Tassen und T-Shirts finanzieren zu können: Viele engagierte Menschen geben der GWUP ihre Freizeit und Energie – nicht aus materiellen Interessen, sondern aus Begeisterung für den Themenbereich. Natürlich muss die GWUP ihre Aktivitäten wie Konferenzen auch finanzieren – ebenso wie jede andere gemeinnützige Organisation. Aber sind das kommerzielle Interessen? Was nun den Vorwurf der Weltanschauungsgemeinschaft anlangt, so ist zunächst festzuhalten, dass sich die Skeptiker-Organisationen über mangelnde Unterstützung seitens gestandener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter auch bekannte Nobelpreisträger, nicht beklagen können. Würden solche Leute eine Weltanschauungsgemeinschaft unterstützen? Wissen und Wissenschaft bringen Verantwortung mit sich. Ist die gesellschaftliche Verantwortung, die sich im Einsatz für Volksbildung, Aufklärung und Verbraucherschutz manifestiert, weltanschaulich? Wenn das also schon Weltanschauung sein sollte, dann sind wir uns wenigstens unserer weltanschaulichen Annahmen bewusst, während diejenigen, die behaupten, keine weltanschaulichen Annahmen zu machen, letztlich nur nicht sehen, welches Weltbild ihrem eigenen Tun zugrunde liegt. Und schließlich vermute ich, dass man mit dem Weltanschauungsvorwurf gegenüber denjenigen, die sich der Unterstützung vieler Wissenschaftler erfreuen, nur davon ablenken will, dass man selbst in der Wissenschaft allenfalls eine marginale Rolle spielt, wenn man überhaupt ernst genommen wird. Wissenschaft besteht eben nicht aus anomalistischer Datensammelei.

Fragen: Warum führt die GWUP keine eigenen Untersuchungen durch?

Antwort: Zunächst stimmt das nicht: Wir haben beispielsweise mehrere Untersuchungen zum Thema Wünschelruten durchgeführt. Viele Mitglieder der GWUP forschen im Rahmen Ihrer Hochschultätigkeit zu parawissenschaftlichen Themen. In unserer Zeitschrift Skeptiker gibt es zahlreiche veröffentlichte Artikel in dieser Richtung, auch von GWUP-Mitgliedern. Wir würden wir uns jedoch finanziell übernehmen, wenn wir uns als Labor mit regelmäßigen Untersuchungen betätigen würden, zumal wir mit dem bereits gemachten Vorwurf leben müssten, als Skeptiker ohnehin nur für negative Ergebnisse zu sorgen. Wichtiger ist aber: Nicht wir haben hier die Bringschuld. Wie in der Wissenschaft üblich, liegt die Beweislast bei denen, die eine neue These vorbringen. Sie liegt nicht bei den Skeptikern!

Frage: Aber gerade in der Parapsychologie gibt es doch offenbar positive Ergebnisse. Stimmt der Vorwurf, Skeptiker würden diese nicht ernst nehmen?

Antwort: Wir nehmen die Ergebnisse durchaus ernst. Ich unterscheide dabei aber zwei Dinge. Bei der Methodik der Experimente ist es tatsächlich so, dass man hier inzwischen eine hohe Qualität vorfindet. Und in diesem Sinne kann man bei einigen Veröffentlichungen, auch wenn nicht allen, viel lernen. Teils gehen die getroffenen Vorsichtsmaßnahmen weit über das Übliche in der Wissenschaft hinaus. Diese sind jedoch anhand des Untersuchungsgegenstandes und aufgrund der früheren Probleme mit sauberer Methodik in diesem Bereich auch geboten. Es bleibt aber der zweite, wichtigere Aspekt für unsere Skepsis. Nach 120 Jahren parapsychologischer Forschung haben wir noch immer nichts, was als belegte, eigene parapsychologische Erkenntnis gelten könnte. An Daten mangelt es nicht, aber wir sind weit davon entfernt zu wissen, was diese nun aussagen sollen. Der amerikanische Psychologe Ray Hyman hat das mal als „the elusive quarry“ – die flüchtige Beute – bezeichnet. Die Daten dienen bislang eher dazu, das weitere Sammeln von Daten zu rechtfertigen. Hier liegt auch der Kern des Missverständnisses unserer Kritik. Wir meinen mit neuen Erkenntnissen nicht vermeintliche oder tatsächliche Korrelationen von irgendwelchen Variabeln, wie zum Beispiel bei den Ganzfeldexperimenten. Denn auch eine tatsächliche Korrelation sagt nichts darüber aus, dass wir es schon mit einer neuen, spezifisch parapsychologischen Erkenntnis zu tun haben. Darauf warten wir noch immer.

Frage: Nehmen die Skeptiker-Organisationen den Dialog mit Parawissenschaftlern weniger ernst als die Anomalistiker und Parapsychologen?

Antwort: Wir sagen klar, dass Dialog ein Mittel, aber nicht Zweck unserer Arbeit ist. Dennoch haben wir oft Vertreter anderer Meinungen zu Konferenzen und Vorträgen eingeladen, und viele unserer Mitglieder pflegen regelmäßigen Gedankenaustausch mit Andersdenkenden. Bei der nächsten ECSO-Tagung im September 2003 in London wird beispielsweise Robert Morris, der Leiter der Koestler Parapsychology Unit in Edinburgh, an prominenter Stelle sprechen. Solche Vertreter wurden auch stets fair behandelt, obwohl am Ende Meinungsverschiedenheiten bestehen blieben. Umgekehrt muss man aber fragen, ob die Betreiber der Webseite selbst den Dialog so ernst nehmen, wie sie sagen. Man müsste erwarten, dass sie sich bemühen, die Kritisierten zu Wort kommen zu lassen – um nicht mit ihrem eigenen Selbstverständnis in Konflikt zu geraten. Aber wenn es um ihre Kritik am Skeptizismus geht, tun die Betreiber geradezu alles, um Stellungnahmen von Skeptikern zu erschweren: An den einzelnen Texten ist kein Raum für Kommentare vorgesehen, sodass man darauf eingehen könnte. Nur eine pauschale Rubrik für Stellungnahmen ist vorhanden, wobei die Formulierungen dort unmittelbar zeigen, dass die Betreiber streng kontrollieren wollen, welche Stellungnahmen als akzeptabel angesehen werden und welche nicht. Gleichzeitig wird zwar gefordert, dass Skeptiker-Organisationen ein Link auf die Seiten setzen, umgekehrt jedoch klar erklärt: „Wir setzen keine externen Links“. Eine faire, an einem Dialog interessierte Auseinandersetzung ist dies nicht, ganz im Widerspruch zu dem von den Seitenbetreibern selbst geäußerten Selbstverständnis. Bedenkt man weiter, dass der Hauptbetreiber es zu einem wichtigen Grundsatz der Veröffentlichungspolitik seiner Zeitschrift erklärt hat, dass zu jedem Artikel gleichzeitig Kommentare aus unterschiedlichen Richtungen abgedruckt werden, die von ihm gezielt von allen Betroffenen angefordert werden, wundert es doch, dass er seinen eigenen wichtigen Grundsatz völlig ignoriert, wenn es um seinen Kampf gegen die Skeptiker-Bewegung geht: Wir haben seine Angriffe stets erst nach ihrer Veröffentlichung erhalten, ohne die Gelegenheit, gleichzeitig darauf einzugehen.

Frage: Ein weiterer Vorwurf lautet, Skeptiker haben nichts mit dem philosophischen Skeptizismus zu tun.

Antwort: Das kommt darauf an, welche der vielen skeptischen Strömungen gemeint ist. Was den ursprünglichen, pyrrhonischen Skeptizismus angeht, haben sie sogar recht. Die antiken Skeptiker haben Urteilsenthaltung um jeden Preis gepredigt, und somit haben eher die Anomalisten als wir, Gemeinsamkeiten mit ihnen. Diese extreme Skepsis wurde schon damals kritisiert, weil auf einer solchen Basis jedes rationale Handeln unmöglich ist. Der radikale Skeptiker ist also dazu verurteilt, nichts zu tun und mit dem Status Quo zu leben. Schließlich könnten ja alle Recht haben, man kann ja nicht wissen, wer Unrecht hat. Auf die heutige Zeit bezogen hieße das, auch auf schwerwiegende Gefahren mit Achselzucken zu reagieren, da man weder die eine noch die andere Auffassung endgültig beweisen könne. Es nimmt also nicht wunder, wenn zum Beispiel in der Zielsetzung der Gesellschaft für Anomalistik in radikal-skeptischer Tradition ausdrücklich auf die eigene inhaltliche Positionslosigkeit hingewiesen wird. Skeptiker-Organisationen dagegen gehen in ihrem Verständnis einer modernen Skepsis von einem Irrtumsvorbehalt aus, lehnen aber Urteilsenthaltung als generelles Prinzip ab. Dies hat zur Folge, dass sie sich trauen, klare Aussagen nach dem heutigen Stand des Wissens zu machen. Wir sind jedoch bereit, unsere Aussagen und unseren Standpunkt anhand stichhaltiger Beweise zu revidieren. Dass wir unseren Standpunkt bislang nicht wesentlich geändert haben, liegt weniger an unsere fehlenden Bereitschaft dazu, sondern am Ausbleiben der Beweise, die dafür erforderlich wären.

Frage: Was sind denn die Aufgaben der Skeptiker-Organisationen?

Antwort: Wir wollen über den Erkenntnisstand hinsichtlich der Parawissenschaften informieren, Untersuchungen fördern und – wo sinnvoll und finanziell machbar – auch durchführen. Vor allem wollen wir kritisches Denken fördern. Die Auseinandersetzung mit Parawissenschaften soll unsere Urteilskraft allgemein stärken. Die methodischen Erkenntnisse sind auch anderswo einsetzbar. Wir sind davon überzeugt, dass wir damit einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der Wissenschaften leisten. Die Informationsvermittlung ist dabei Dreh- und Angelpunkt. Es gibt zahlreiche Informationen, Studien, Hintergründe, Artikel und Bücher, die nur in Fachkreisen bekannt sind. Viele Informationsbruchstücke sind verteilt und wenig zugänglich. Manche fehlen ganz, weil niemand sich damit beschäftigt hat. Wir sehen unsere Aufgabe darin, solche kritischen Informationen zu sammeln, aufzubereiten und sie einer breiten Öffentlichkeit verfügbar zu machen. Das ist auch die wesentliche Aufgabe der Zentren, zum Beispiel des Zentrums für Wissenschaft und kritisches Denken in Roßdorf. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz. Es soll möglichst niemand sagen können, er oder sie habe bei einer Entscheidung nicht über kritische Informationen verfügt. Wir begrüßen Informations- und Meinungspluralismus, auch im Falle der Anomalisten und Parapsychologen. Aber ohne die kritischen Informationen der Skeptiker-Organisationen bleibt die Informationslage einseitig, zumal es gerade die Anomalisten nicht als ihre Aufgabe ansehen, Aufklärung zu betreiben, ja sie durch ihre Attacken auf die Skeptiker-Organisationen sogar aktiv verhindern wollen.

Frage: Wollen Sie den Dialog mit Anomalisten und Parapsychologen?

Antwort: Gegenseitiger Austausch und Ergänzung wären sicher wünschenswert. Es wäre durchaus produktiv, wenn jeder das macht, was seinen eigentlichen Zielen entspricht, ohne ständig die Ziele der anderen zu attackieren. Solange aber die Dialogbereitschaft und Offenheit einiger Anomalistiker und Parapsychologen für alle möglichen Gruppen und Personen gilt, nur nicht für Skeptiker, sehe ich wenig Chancen für einen fruchtbaren Dialog.

Frage: Was ist Ihr Fazit?

Antwort: Da wir insbesondere im Sinne des Verbraucherschutzes deutlich Stellung zu parawissenschaftlichen Behauptungen beziehen, setzen wir uns immer der Gefahr von Angriffen aus. Diese kommen auch aus anderer Ecke, denn hinter vielen Bereichen, schauen Sie nur in Richtung Medizin, stecken handfeste wirtschaftlichen Interessen. Wir wissen, dass wir uns mit unserer Tätigkeit nicht nur Freunde machen. Wir halten nichts davon, sich auf elitäre Weise zurückzuhalten, sei es weil man sich mit diesen Themen angeblich die Finger schmutzig macht, sei es weil man sich Positionslosigkeit auf die Fahnen geschrieben hat. So spielt man letztendlich denen in die Hände, die Fehlvorstellungen und Leichtgläubigkeit in der Bevölkerung für ihre Zwecke ausnutzen. Nicht jedem im Bereich der Parawissenschaften geht es nur um die möglichst methodisch korrekte Untersuchung von Anomalien. Vieles ist Geschäftemacherei und Beutelschneiderei. Ohne die Arbeit der Skeptiker-Organisationen bekämen die Betroffenen keine Chance, sich anders zu informieren. Deshalb rücken wir Aufklärung und Informationsvermittlung in den Mittelpunkt, und zwar nicht nur im Sinne purer Wissenschaft, sondern auch und vor allem im Sinne des Verbraucherschutzes. Wenn andere Organisationen ein anderes Konzept verfolgen, so ist das ihr gutes Recht. Die Skeptiker-Organisationen werden bei ihrem Konzept bleiben. Unser Erfolg gibt uns Recht.


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