Neues Kreationisten-Museum in England geplant Drucken E-Mail
06.01.2008 (GWUP) - Im letzen Jahr wurde im amerikanischen Bundesstaat Kentucky von Evolutionsgegnern ein Museum eröffnet, in dem die Schöpfungsgeschichte aus biblischer Sicht in Form einer Ausstellung zur Naturkunde dargestellt wurde. Ähnliches planen nun offenbar britische Geschäftsleute.

Wie unter anderen das christliche Schweizer Internetportal "Livenet" berichtet, spendiert die britische Stiftung "Assembly Hall (AH)" das Geld für das Projekt. Neben dem Themenpark sollen Kinos sowie ein Fernsehstudio errichtet werden, in dem Filme mit christlichem Inhalt produziert werden. "Assembly Hall" sieht die Evolutionstheorie zu Unrecht als Fundament der Gesellschaft und möchte explizit die Schöpfungslehre verteidigen. Die Produktion eigener Filme solle einen wirksamen Gegenpol zur säkularisierten Gesellschaft darstellen.

Der Meldung zufolge stieß die kreationistische Ausrichtung des Projektes bereits auf den Widerstand lokaler Behörden. So musste der Standort verlegt werden. Jamie Doward, Autor der britischen Zeitschrift "Observer", wird mit den Worten zitiert, der geplante Freizeitpark sei "die neueste Salve im zunehmend harten Kampf gegen die Evolutionstheorie." Seine Kollegen Robin McKie und Martin Bright hatten bereits vor einigen Jahren darüber berichtet, wie Kreationisten auf das britische Schulsystem Einfluss nehmen.

Übrigens, die XVIII. GWUP-Konferenz (vom 1. bis 3. Mai 2008 in Darmstadt), wird sich dem Thema Kreationismus intensiv widmen.

Holger von Rybinski

Quellen:



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