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Veranstaltungen
- Zauberworkshop "Täuschungskunst" (Nürnberg)
17.03.2010 - Science Meets Comedy (Nürnberg)
19.03.2010 - Seminar with perception scientist Stuart Anstis (Nürnberg)
20.03.2010 - Skeptikertreffen (Stuttgart)
24.03.2010 - Klartraum-Wahrtraum (Heidelberg)
26.03.2010 - 28.03.2010
| Freitag, der 13. – Der „Unglückstag“ ist frei erfunden |
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Die Angst vor der Zahl 13 gilt als machtvoller Aberglaube. Sogar einen psychologischen Fachausdruck gibt es dafür: „Triskaidekaphobie“ heißt die übersteigerte Furcht vor der 13. Doch die phantasievolle Wortschöpfung ist gar keine anerkannte wissenschaftliche Bezeichnung, sondern geht zurück auf einen dubiosen amerikanischen Therapeuten, der sich auf die Behandlung von Phobien spezialisiert hat. Zauberbuch in den Schlagzeilen„Volkskundler wissen aus älteren Umfragen, dass die Idee von ‚Freitag, dem 13.’ als Unglückstag erst seit den 1950er Jahren bekannt ist“, erklärt Bachter zu seinen neuesten Forschungsergebnissen. „Vor dem Zweiten Weltkrieg kannte man diese Vorstellung überhaupt nicht.“ Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts machte Freitag, der 13., als Unglückstag und postmoderner Markierungspunkt Karriere, als findige Journalisten ihn mit dem Börsencrash vom Mai 1927 und der beinnahe gescheiterten Apollo-13-Mission von 1970 in Verbindung brachten. Aberglaube von Medien verbreitet„Hier findet sich der erste Hinweis darauf, dass man an einem Freitag, der auf den 13. Tag eines Monats fällt, keinesfalls etwas Wichtiges unternehmen soll – es werde fast immer Unglück bringen“, zitiert Bachter aus der kruden Spuk-Schwarte, eine angeblich „magische“ Schrift, die rezeptartige Handlungsanweisungen beinhaltet und ihrem Besitzer okkulte Kräfte verleihen soll. Keine Belege für gehäufte UnglückeAls erklärter Skeptiker und Mitglied im Wissenschaftsrat der GWUP sieht Bachter selbst die Sache ganz nüchtern. Er hält nichts von der Vorstellung, dass „Freitag, der 13.“ irgendwem Unglück bringe. GWUP e. V.
Infos: GWUP-Online-Lexikoneintrag "Aberglaube" |















